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Schön gelegen: Das Deutschen Haus im Birch Hill Golf Club in Pyeongchang.
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Schön gelegen: Das Deutschen Haus im Birch Hill Golf Club in Pyeongchang.

Olympia

Jeden Tag eine Medaille

  • VonBenedikt Paetzholdt
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Das deutsche Team ist zuversichtlich vor dem Start der Olympischen Spiele in Pyeongchang. „19 plux X“ lautet das vage Ziel des DOSB.

Es riecht noch nach Farbe, die Kabel liegen noch nicht alle wie gewünscht, die Sicherheitsschleusen sind noch nicht in Betrieb. Das Deutsche Haus, rund vier Kilometer entfernt vom olympischen Park in den Bergen von Pyeongchang gelegen, war gestern noch nicht ganz bereit für die Eröffnung der Spiele. Wenn im Birch Hill Golf Club heute Nachmittag südkoreanischer Zeit der Fahnenträger vorgestellt wird, soll die Wohlfühloase der deutschen Athleten aber fertig sein.

Trotzdem lud der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) gestern zur Eröffnungs-Pressekonferenz. In einen Raum, der zugleich eine Tanzfläche für ausgelassene Medaillenparties zu bieten hat. Dirk Schimmelpfennig, der als Chef de Mission, gab hier einen kleinen Eindruck vom Stand der Mannschaft, die zu einem großen Teil ins olympische Dorf eingezogen ist. „Wir haben sehr positive Rückmeldungen von unseren Athleten erhalten. Wir haben sehr gutes Eis in Gangneung, viele Wettkampfstätten sind schwierig, aber exzellent.“ Trotz des einen oder anderen Jetlags sei noch niemand erkrankt.

„Unsere Mannschaft ist so aufgestellt, dass wir jeden Tag um Medaillen mitkämpfen können.“ „19 plus X“ lautet deshalb das etwas vage Ziel des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), niemand mag sich zu weit aus dem Fenster lehnen.

Bobpilot Francesco Friedrich, der mit seinem Anschieber Thorsten Margis zur Eröffnung gekommen war, schwärmte regelrecht von der Bobbahn. „Seitdem wir 2016 zum ersten Mal hier waren, ist einiges passiert. Die Bahn ist hervorragend.“

Auf einer sogenannten Wall of Champions sind alle deutschen Sportler abgebildet. Die Hoffnung ist groß, dass sie diesem Namen bald alle Ehren machen. Der rustikale Wirtsraum steht bereit, um es sich hier zünftig gutgehen lassen.

Selbst die klirrende Kälte in den Bergen tut der guten Laune keinen Abbruch. Und die Organisatoren arbeiten unter Hochdruck daran, dass die Kälte bei der Eröffnungsfeier am Freitagabend im (offenen) Olympiastadion für die Sportler nicht zum Problem wird.

Der Einmarsch der Athleten soll extrem kurz gehalten werden, beheizte Zelte, transportable Wärmemittel und ganz viele Lagen Kleidung sollen zusätzlich helfen. Auch die Wetterprognose ist gut: Es soll nicht kälter werden als minus sieben Grad – es wäre der wärmste Tag seit Wochen. (mit sid)

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