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Tränen wegen Michael Schumacher - „Ich vermisse ihn“

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Michael Schumacher und Jean Todt bei einem Formel-1-Rennen im Mai 2006 in Monaco
Michael Schumacher und Jean Todt bei einem Formel-1-Rennen im Mai 2006 in Monaco. © dpa / A2800 epa Oliver Weiken

Jean Todt wird bei der Fia-Gala als Verbandspräsident verabschiedet. In diesem Moment gedenkt er Michael Schumacher und wird sehr emotional.

Paris - Von Tränen gerötete Augen wegen Michael Schumacher: Der scheidende Automobil-Weltverbandspräsident Jean Todt hat auf der Fia-Gala mit bewegenden Worten seinen langjährigen Weggefährten Schumacher gewürdigt. „Ich vermisse Michael heute Abend bei uns“, äußerte der Franzose am Donnerstagabend.

Jean Todt: „Vor zwölf Jahren hatte ich bei der Wahl Michael dabei“

Todt weiter über den Rekordweltmeister: „Denn er ist Teil meines Lebens, er wird es immer sein, und wir haben so viele Dinge gemeinsam aufgebaut, weil wir gemeinsam gelitten haben. Das hat uns stärker gemacht.“ Todt war früher Formel-1-Teamchef bei Schumachers WM-Titeln mit Ferrari, sie mussten bei den Italienern jahrelange Aufbauarbeit leisten. Er scheidet nun als Fia-Präsident aus. Todt war 2009 dem Engländer Max Mosley gefolgt.

Für die diesjährige Wahl habe jeder Fia-Kandidat sechs Personen zur Unterstützung mitbringen dürfen, bemerkte Todt. „Ich erinnere mich, dass ich vor zwölf Jahren drei Personen dabei hatte: meine Frau, Michael und meinen Sohn. Und das ist etwas, das ich nie vergessen werde.“

Jean Todt wurde bei seiner Verabschiedung als Fia-Präsident emotional.
Jean Todt wurde bei seiner Verabschiedung als Fia-Präsident emotional. © Screenshot Sky

Jean Todt scheidet aus: Erster Nicht-Europäer an der Spitze der Fia

An der Spitze der Fia gibt es einen Wechsel: Da Todt nach drei Amtsperioden ausschied, wurde ein neuer Verbandschef gewählt. Mohammed ben Sulayem (60) aus den Vereinigten Arabischen Emiraten setzte sich am Freitag gegen Graham Stoker aus Großbritannien durch. Ben Sulayem ist der erste Nicht-Europäer an der Spitze der Fia.

Der Kerpener Michael Schumacher wird seit seinem Skiunfall Ende 2013 von der Öffentlichkeit abgeschirmt. Er hatte bei einem Sturz trotz eines Helmes ein schweres Schädel-Hirn-Trauma erlitten und schwebte tagelang in Lebensgefahr. Wie es ihm geht, ist nicht bekannt, Details zu seinem Gesundheitszustand werden nicht veröffentlicht. Vor Kurzem sorgte eine neue Netflix-Doku über Schumacher für Aufsehen. (cg mit dpa) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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