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Italienisches Doppel im Fokus der Kritik

  • Frank Hellmann
    VonFrank Hellmann
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Früh in der Saison werden in Wolfsburg an den Fähigkeiten der Weltmeister Andrea Barzagli und Christian Zaccardo erste Zweifel laut

Man kann nicht sagen, dass Andrea Barzagli und Cristian Zaccardo sich beim VfL Wolfsburg nicht verständigen können. Zwar scheint auch bei diesen italienischen Weltmeistern der Deutsch-Unterricht eine lästige Sache, doch dafür gibt es ja Guido Vicinotti, den italienischen Busfahrer. Oder Michele Putaro, den neuen Physiotherapeuten. Beide der italienischen Sprache mächtig und wichtige Ansprechpartner des neuen Millionen-Duos. Barzagli, 27 Jahre, 14 Millionen Euro Ablöse, und Zaccardo, 26 Jahre, sieben Millionen, sind im Paket das teuerste, was sich die Bundesliga vor dieser Spielzeit geleistet hat. Möglich war der Deal nur, weil in der Serie A nicht mehr alles Gold ist, was glänzt. Klubs wie US Palermo müssen haushalten - und haben sich eine Gehaltsobergrenze von 1,5 Millionen Euro auferlegt. Eine Marke, die die vom VW-Konzern alimentierte VfL Wolfsburg Fußball GmbH locker übertrumpfen kann. Die Italiener, bei den Wölfen mit den Nummern 2 (Zaccardo) und 4 (Barzagli) versehen, sind die neue Großverdiener in der Autostadt. Ihre Vertragsunterschrift soll jeweils mit vier bis fünf Millionen Jahresgage versüßt worden sein - obgleich beide nie bei einem großen Klub gespielt haben. FC Bologna und AC Spezia Calcio steht bei dem einen (Zaccardo) in der Vita, Chievo Verona und Ascoli Calcio bei dem anderen (Barzagli).

Klar aber, dass der allmächtige Felix Magath dem Gespann vertraut, schließlich verspricht sich der Mentor vor allem in taktischer Hinsicht eine Menge von den beiden, die in der kurzen Vorbereitung und den ersten Pflichtspielen entsprechende Fähigkeiten gut zu verbergen wussten. Vor allem Zaccardo, der schüchternere und zurückhaltendere Typ von beiden, scheint regelrecht gehemmt. Erste Kritiker sprechen vorschnell von überteuerten Einkäufen; vom Blendwerk überschätzter Namen, dem Magath erlegen sei. Während der robuste Barzagli als Innenverteidiger dank seines Stellungsspiel wenigstens halbwegs überzeugte, enttäuschte der sensible Zaccardo im rechten Mittelfeld vollends. Kein Mumm, kein Mut. Jüngst in Bochum nahm der Trainer den nicht austrainierten Nationalspieler zur Halbzeit vom Platz. Heute gegen Eintracht Frankfurt dürften Barzagli wie Zaccardo in der Startelf stehen. Doch auch Magath weiß: Früh in der Saison steht sein italienisches Doppel schon im Fokus der Kritik.

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