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„Aki“ Watzke reist mit seinem BVB viel lieber nach Manchester und Madrid als nach Donezk.
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„Aki“ Watzke reist mit seinem BVB viel lieber nach Manchester und Madrid als nach Donezk.

Champions League Auslosung

Hurra, es ist die Monstergruppe

BVB-Lenker Watzke und Klopp freuen sich auf Real und ManCity

Hans-Joachim Watzke strahlte im Bauch des Grimaldi-Forums von Monte Carlo übers ganze Gesicht. Der Geschäftsführer von Borussia Dortmund ärgerte sich kein bisschen über die extrem schweren Gegner, die der Deutsche Fußballmeister bei der Auslosung der Gruppenphase der Champions League erwischt hatte. „Sicher ist das die stärkste aller Gruppen, aber wir freuen uns darauf“, sagte Watzke. Der BVB bekommt es in Gruppe D mit dem spanischen Meister Real Madrid mit den deutschen Nationalspielern Mesut Özil und Sami Khedira, dem englischen Meister Manchester City und Ajax Amsterdam zu tun.

Das Losglück war wie schon so oft dem FC Bayern hold. Die Münchner treffen in der Gruppe F auf den FC Valencia, den OSC Lille und Bate Borrisow aus Weißrussland. Der FC Schalke 04 muss sich in der Gruppe B mit dem FC Arsenal, Olympiakos Piräus und Montpellier HSC auseinandersetzen.

„Wir sind Favorit aufs Achtelfinale. Das muss zu schaffen sein. Ab dann ist es auch Glückssache“, sagte Bayern-Vorstand Karl Hopfner. „Das ist ein mittelschweres Los“, lautete das Urteil des neuen Sportvorstands Matthias Sammer. „Unsere Zielstellung ist klar: Wir wollen in die nächste Runde, und zwar als Erster.“ Bayern-Trainer Jupp Heynckes sprach von einer „machbaren Gruppe“. Aber in der Champions League gelte es „jeden Gegner zu respektieren“. Offensivkraft Thomas Müller hält Valencia für den stärksten Gegner in der Vorrunde: „Wenn man in der spanischen Liga Dritter hinter Barca und Real wird, dann hat das schon Aussagekraft.“

Auch die Aufgabe für Schalke 04, Halbfinalist der Champions-League-Spielzeit 2010/11 und bei der Auslosung in Topf zwei, klingt machbar. Besonderen Reiz versprechen die Duelle mit dem FC Arsenal, wo die deutschen Nationalspielern Per Mertesacker und Lukas Podolski unter Vertrag stehen. Lewis Holtby, Sohn eines englischen Vaters, kann es kaum erwarten: „Bei mir ist die Vorfreude riesengroß. Beim FC Arsenal wollte ich schon immer einmal spielen. Die haben ein tolles Stadion und eine super Mannschaft.“

Piräus und den französischen Sensationsmeister Montpellier sollten die Königsblauen eigentlich hinter sich lassen können. Schalke-Coach Huub Stevens hört solche Einschätzungen natürlich gar nicht gern. „In der Champions League gibt es keine leichten Gegner“, warnte der Niederländer. „Wir treffen auf den französischen und den griechischen Meister. Dazu kommt Arsenal, ein absoluter Topverein.“

Doch niemand unter den Vertretern der deutschen Klubs wirkte so zufrieden wie BVB-Macher Watzke, nachdem der Italiener Fabio Cannavaro die Dortmunder der denkbar schwersten Gruppe zugelost hatte. „Es ist mir tausendmal lieber, wenn wir nach Madrid und zu Manchester City fahren, als beispielsweise nach Donezk“, sagte Watzke. „Darauf haben sich doch die Fans gefreut. Es ist sicher die stärkste Gruppe.“ Kapitän Sebastian Kehl goss etwas Wasser in Watzkes Wein: „Viel stärkere Gegner hätten wir nicht ziehen können. Ich hätte mir, ehrlich gesagt, das eine oder andere leichtere Los erhofft.“ Watzke fand dann aber doch noch einen in den eigenen Reihen, der sich fast so närrisch freute wie er selbst: Jürgen Klopp. „Vorfreude, Gänsehaut und Nervenkitzel“ wechselten sich beim BVB-Trainer ab, der von einer „fantastischen Geschichte“ sprach.

Der erste Gruppenspieltag wird am 18. und 19. September ausgetragen. Die Gruppenphase endet mit dem sechsten Spieltag am 4./5. Dezember. Das Champions-League-Finale 2013 wird am 25. Mai im Londoner Wembleystadion ausgetragen. (dapd)

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