Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Tatjana Hüfner beim Rennrodel-Weltcup in Oberhof.
+
Tatjana Hüfner beim Rennrodel-Weltcup in Oberhof.

Rodel-Weltcup

Hüfner und Loch jubeln

"Das war sehr, sehr wichtig. Jetzt weiß ich, dass ich es noch kann", sagt der zweimalige Weltmeister nach seinem mit Platz zwei beim Weltcup-Finale im italienischen Cesana geglückten Befreiungsschlag.

Cesana/München. Premierensieg für André Florschütz/Torsten Wustlich, Hattrick für Tatjana Hüfner - am meisten durfte sich im deutschen Rodel-Lager aber ausgerechnet "Sorgenkind" Felix Loch über seine gelungene Olympia-Generalprobe freuen.

"Das war sehr, sehr wichtig. Jetzt weiß ich, dass ich es noch kann", sagte der zweimalige Weltmeister nach seinem mit Platz zwei beim Weltcup-Finale im italienischen Cesana geglückten Befreiungsschlag erleichtert. Neben Loch und Hüfner, die ihren dritten Gesamtsieg in Serie feierte, konnten auf der Olympia-Bahn von 2006 auch die siegreichen Natalie Geisenberger und die Doppelsitzer Tobias Wendl/Tobias Arlt glänzen. "Wir fahren mental gestärkt nach Vancouver", bilanzierte Cheftrainer Norbert Loch.

Ihren sechsten Saisonsieg verpasste Hüfner knapp, dennoch fährt die 26-Jährige als Top-Favoritin auf Gold zu den Winterspielen. "Den zweiten Platz sehe ich als Ansporn für Olympia", sagte die Oberwiesenthalerin, die sich über ihren dritten Gesamtsieg in Serie freute. "Das hat natürlich eine große Bedeutung, weil damit die Konstanz über den gesamten Winter ausgezeichnet wird."

"Es ist immer schön zu gewinnen"

Neues Selbstvertrauen konnte beim Weltcup-Finale Hüfners Dauer-Konkurrentin Geisenberger tanken, die mit Bahnrekord ihren sechsten Weltcup-Sieg herausfuhr. "Das war das letzte Rennen vor den Spielen. Da ist es immer schön zu gewinnen", sagte die 21-Jährige. Anders als Geisenberger und Hüfner enttäuschte die dritte deutsche Olympia- Starterin Anke Wischnewski mit Rang neun.

Trotz ihres sechsten Platzes durften auch Florschütz/Wustlich jubeln: Die Olympia-Zweiten von 2006 machten ihren ersten Gesamtsieg perfekt und können voller Zuversicht zu den Winterspielen reisen. "Dem Gesamtsieg kommt eine besondere Bedeutung zu, weil er aussagt, dass wir über die gesamte Saison das konstanteste Doppel waren", erklärte Wustlich. Einen gelungenen Weltcup-Abschied feierten die Routiniers Patric Leitner und Alexander Resch mit Platz drei, die nun in Vancouver auf ein perfektes Karriereende hoffen. "Wir wollen noch eine olympische Medaille", kündigten die Bayern an. "Noch haben wir nicht fertig!" Ganz oben standen in Cesana aber ausgerechnet Wendl/Arlt, die nach ihrer verpassten Vancouver-Qualifikation den Olympia-Startern die Schau stahlen.

9, 17, 7 - wie Lottozahlen sehen Lochs Platzierungen bei den jüngsten Heimrennen am Königssee, in Winterberg und Oberhof aus. Doch wie in der Vorsaison, als der Senkrechtstarter nach zuvor mäßigen Ergebnissen in Cesana Zweiter wurde und am Ende zu seinem zweiten WM- Titel fuhr, war der 20-Jährige auf der Olympia-Bahn von 2006 erneut zur Stelle. "Diese Bahn hier ist meiner Meinung nach diejenige, die der in Whistler am ähnlichsten ist", meinte der Berchtesgadener und blickte wieder voller Zuversicht auf das Großreignis in Kanada.

Abgesehen von Loch, hinter dem Johannes Ludwig Rang drei erreichte, enttäuschten die anderen deutschen Olympia-Männer auf der ganzen Linie. Der zweimalige Weltmeister David Möller blieb als 15. erstmals seit dem Olympia-Winter 2006 ohne Weltcup-Sieg. "Das beunruhigt mich nicht Richtung Vancouver", betonte der 28-Jährige jedoch. Noch schlimmer erwischte es Andi Langenhan, der zwei Wochen nach seinem Sieg in Oberhof nur 21. wurde. Besser machte es Jan Eichhorn als Neunter. (dpa)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare