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Formel 1

Honda-Einstieg dementiert

Hamburg. Trotz der geplatzten Übernahme durch den mexikanischen Milliardär Carlos Slim Helù will der Formel-1-Rennstall Honda immer noch die Kurve kriegen.

Hamburg. Trotz der geplatzten Übernahme durch den mexikanischen Milliardär Carlos Slim Helù will der Formel-1-Rennstall Honda immer noch die Kurve kriegen. Das vorhandene Geld soll bis zum Saisonauftakt reichen, am neuen Auto wird weiterhin gearbeitet, und hinter den Kulissen verhandeln Teamchef Ross Brawn und Geschäftsführer Nick Fry mit potenziellen Investoren.

Der zweitreichste Mann der Welt ist dabei aus dem Rennen - aus eigenem Antrieb. In einer offiziellen Erklärung dementierte das Telmex-Team auf seiner Homepage eine Übernahme. Slim Helù habe weder das Honda-Team gekauft noch entsprechende Verhandlungen vorangetrieben, hieß es auf der Homepage. "Wir wünschten, es wäre wahr gewesen", kommentierte Honda-Teamchef Brawn im Daily Telegraph die Meldung aus Italien. La Stampa hatte berichtet, dass der Vertrag zwischen dem 67-jährigen Slim Helù und Honda zwar noch nicht unterzeichnet, das Team aber definitiv gerettet sei. Der Sohn des Milliardärs, Carlos Slim Domit, sagte der mexikanischen Zeitung Reforma, dass sein Vater nicht vorhabe, in die Formel 1 einzusteigen. dpa

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