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Bei homöopathischer Behandlung auf Scharfes verzichten

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Pfefferminz, Kampfer oder Eukalyptus können die Wirkung homöopathischer Mittel beeinträchtigen. Während der Behandlung sollten Patienten daher möglichst auf entsprechende Salben und Öle verzichten.

Bonn/Hamburg. Pfefferminz, Kampfer oder Eukalyptus können die Wirkung homöopathischer Mittel beeinträchtigen. Während der Behandlung sollten Patienten daher möglichst auf entsprechende Salben und Öle verzichten.

"Auch eine Tasse Tee kann stören, muss aber nicht zwangsläufig", sagte Curt Kösters vom Deutschen Zentralverein homöopathischer Ärzte in Bonn. Denn ob und wie stark die Wirkung gedämpft wird, sei individuell unterschiedlich und hänge auch von der Art des homöopathischen Mittels ab.

Der Experte rät allerdings, während der Behandlung auf größere Mengen von Substanzen mit scharfem, kühlem und frischem Geschmack zu verzichten. Zahnpasta sei in der Regel unproblematisch, da die Konzentration von Menthol und Minze zu gering sei, erklärte Kösters, der als Allgemeinmediziner in Hamburg arbeitet.

Auch Kaffee kann aufgrund seiner arzneilichen Wirkung stören. Das sollten Patienten vor allem zu Beginn einer homöopathischen Behandlung beachten: "Wenn sie auf der sicheren Seiten sein wollen, trinken sie erstmal keinen Kaffee und sehen, ob das Mittel wirkt", sagte der Mediziner. Schlage die Therapie an, könne der Betroffene ihn wieder trinken. "Lässt die Wirkung daraufhin nach, setzt er den Kaffee besser wieder ab." (dpa/tmn)

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