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USA holen erstes Langlauf-Gold

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Jessica Diggins (li.) und Kikkan Randall feiern Gold.
Jessica Diggins (li.) und Kikkan Randall feiern Gold. © AFP

Kikkan Randall und Jessica Diggins haben bei den Winterspielen in Pyeongchang das erste olympische Skilanglauf-Gold überhaupt für die USA geholt.

Das Duo gewann den Teamsprint über 6x1,25 km im freien Stil mit 0,19 Sekunden Vorsprung vor den Schwedinnen Charlotte Kalla und Stina Nilsson sowie Rekord-Winterolympionikin Marit Björgen und Maiken Caspersen Falla aus Norwegen (2,97). Das deutsche Duo Nicole Fessel (Oberstdorf) und Sandra Ringwald (Schonach) belegte im Finale den zehnten und letzten Platz (1:10,10 Minuten zurück). Björgen verpasste damit ihre insgesamt achte Goldmedaille (7-4-3), mit der sie den Biathleten Ole Einar Björndalen (Norwegen/8-4-1) als erfolgreichsten Wintersportler bei Olympia abgelöst hätte. Mit ihrer insgesamt 14. Medaille löste sie Björdalen in dieser Statistik allerdings ab. Fessel hatte die bisherigen Rennen in Pyeongchang wegen gesundheitlicher Probleme verpasst und tat sich sichtlich schwer. „Ich wollte es einfach versuchen, aber es geht nicht“, sagte die 34-Jährige schon nach dem Halbfinale. Ringwald, die im Wechsel mit der Allgäuerin lief, musste in ihren drei Runden stets gegen den Rückstand anlaufen, den ihre Teamkollegin kassierte. Der Teamsprint gehört zum vierten Mal zum olympischen Programm, bislang war ein fünfter Platz das schlechteste deutsche Ergebnis gewesen. 2010 hatten Evi Sachenbacher-Stehle und Claudia Nystad sogar Gold geholt, vor vier Jahren in Sotschi verpassten Steffi Böhler und die heutige Biathletin Denise Herrmann als Vierte nur knapp eine Medaille. (sid)

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