Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Hockey-Damen verlieren 1:3 gegen Australien

Deutschlands Hockey-Damen haben beim Olympia-Turnier einen nicht einkalkulierten Rückschlag erlitten.

London. Deutschlands Hockey-Damen haben beim Olympia-Turnier einen nicht einkalkulierten Rückschlag erlitten.

Zwei Tage nach dem wichtigen 2:1-Arbeitssieg über die USA verlor die Mannschaft von Bundestrainer Michael Behrmann mit 1:3 (1:1) gegen Australien und verpasste den Sprung auf Platz zwei der Gruppe B. Vor 10 000 Zuschauern in der Riverbank-Arena brachte Katharina Otte (9. Minute) die deutschen Vize-Europameisterinnen zwar früh in Führung. Hope Munro (20.) gelang noch vor der Pause der Ausgleich.

Danach besiegelten Anna Flanagan (46.) und Fiona Boyce (53.) mit zwei Toren nach Strafecken die Niederlage der Deutschen. Für die DHB-Auswahl geht es am Donnerstag gegen den noch punktlosen Außenseiter Südafrika weiter. Dann muss ein Sieg her, wenn das Semifinal-Ziel und die Hoffnung auf eine Medaille realistisch bleiben soll.

Die DHB-Damen erwischten gegen die nicht mehr ganz so stark wie noch vor zehn Jahren eingeschätzten Australierinnen einen guten Start. Wie schon gegen die USA sorgte ein Strafeckentor für die frühe Führung. Diesmal fiel es nach einer schönen Variante, die Otte problemlos vollendete. Die «Hockeyroos» antworteten auf den Rückstand mit Angriff auf Angriff. Torfrau Yvonne Frank wurde dabei wie schon im ersten Spiel zum großen deutschen Rückhalt. Gleich mehrfach konnte die routinierte Hamburgerin in großartiger Manier parieren.

Beim Ausgleich war aber auch sie machtlos. Abwehrchefin Nina Hasselmann konnte zunächst noch kurz vor der Linie klären. Doch Munro hatte aufgepasst und lenkte den abgewehrten Ball in Abstaubermanier ein. In der Folge ging es in der zwar nicht hochklassigen, aber spannenden und abwechslungsreichen Begegnung hin und her, ohne dass eine der beiden Mannschaften ihre Chancen in Treffer ummünzen konnte.

Nach dem Wechsel suchten beide Teams die Entscheidung. Die im ersten Match vom Nachbarn Neuseeland mit 1:0 besiegten Australierinnen waren aber engagierter. Und sie taten es den DHB-Damen nach und nutzten gleich die erste Strafecke nach Wiederbeginn durch einen sehenswerten Schuss, der unhaltbar für Yvonne Frank im Winkel einschlug. Sieben Minuten später war es Boyce, die die nächste «Kurze» von Flanagan ins Tor abfälschte und damit den Willen des kampfstarken, aber spielerisch nun unterlegenen EM-Zweiten brach. (dpa)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare