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Auf dem Weg zurück in die Bundesliga: Die Herthaner Raffael, Rob Friend, Adrian Ramos und Ronny im Freudentaumel.

Zweite Fußball-Bundesliga

Hertha hält den Aufstiegskurs

Bundesliga-Absteiger Hertha BSC Berlin ist in der zweiten Liga nach wie vor das Maß aller Dinge. Durch das 3:1 bei Schlusslicht Arminia Bielefeld bauten die Berliner ihre Tabellenführung weiter aus. Cottbus und Duisburg patzten dagegen.

Hertha BSC Berlin bewegt sich mit spielerischer Leichtigkeit zurück Richtung Bundesliga. Die Mannschaft von Trainer Markus Babbel gab sich bei Schlusslicht Arminia Bielefeld keine Blöße und baute die Führung in der zweiten Liga durch ein 3:1 weiter aus. In Bielefeld brachte Ronny (18.) die Hertha mit seinem ersten Saisontor in Führung. Sein Bruder Raffael (39. und 76.) sorgte für den ungefährdeten Sieg. „Ich bin einzig mit der Chancenverwertung nicht ganz zufrieden. Wir hätten den Sack noch früher zumachen müssen“, sagte Babbel. Für die Bielefelder, die sich weiter im freien Fall Richtung dritte Liga befinden, gelang Josip Tadic (85.) nur noch das 1:3. „Vor allem in der ersten Halbzeit waren wir überfordert“, gab Arminia-Trainer Ewald Lienen zu.

Buckley erzielt den frühen Siegtreffer für den Karlsruher SC

Dagegen erlitten die Pokal-Helden aus Cottbus und Duisburg am 20. Spieltag im Aufstiegskampf Rückschläge. Energie Cottbus verpasste durch ein 0:1 beim abstiegsbedrohten Karlsruher SC den Sprung auf den Relegationsplatz. Dort liegt zunächst weiter der MSV Duisburg, der sich am Samstag mit einem 1:1 bei 1860 München begnügen musste. Der Tabellenzweite FC Augsburg empfängt am Montag den wiedererstarkten VfL Bochum, der mit einem Sieg auf Platz drei vorziehen könnte.

Cottbus wurde in Karlsruhe durch das frühe Gegentor von Delron Buckley (8.) kalt erwischt. Kurz darauf wurde der vermeintliche Ausgleichs-Treffer von Uwe Hünemeier wegen einer Abseitsstellung des Cottbus-Verteidigers zurecht nicht anerkannt. Zwei Minuten vor dem Ende traf Markus Brzenska mit einem Kopfball nur die Latte.

Der SC Paderborn verschaffte sich durch ein 2:0 bei Union Berlin etwas Luft zur Abstiegszone. Sören Brandy (24.) und Rolf-Christel Guie-Mien (57.) trafen für die Gäste. Die Duisburger, die am vergangenen Mittwoch durch ein 2:0 gegen den 1. FC Kaiserslautern ins Halbfinale des DFB-Pokals eingezogen waren, zeigten sich mit dem Remis in München zufrieden.

„Uns fehlte nach dem Pokalfight die Frische, aber wir haben gegen einen starken Gegner nie aufgegeben“, erklärte MSV-Trainer Milan Sasic. Ausgerechnet Ex-„Löwe“ Manuel Schäffler bewahrte die Gäste als Joker mit seinem ersten Saisontor spät (86.) vor einer Pleite, nachdem Benjamin Lauth 1860 in Führung geschossen hatte (42.). „Ich freue mich am meisten, dass das Tor uns einen Punkt gebracht hat. Für mich ist das natürlich eine sehr schöne Sache“, sagte Schäffler.
In der zweiten Samstagspartie hatte die SpVgg Greuther Fürth bei Alemannia Aachen ein 2:2 erkämpft. Christopher Nöthe (7.) und Stephan Fürstner (40.) hatten die Gäste zweimal in Führung gebracht. Für die Alemannia glichen Benjamin Auer (19.) und Manuel Junglas (51.) drei Tage nach dem 0:4 im Pokal gegen den Meister Bayern München jeweils aus. (sid)

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