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Vanessa Hinz in Östersund.

Biathlon

Herrmann erneut enttäuschend

Biathletin Vanessa Hinz (Schliersee) ist zum Abschluss des Weltcups in Hochfilzen eine versöhnliche Aufholjagd gelungen.

Nach Rang 42 im Sprint lief die 27-Jährige am Sonntag in der Verfolgung über 10 km nach einer Strafrunde noch auf den zwölften Platz. Hinz war beim Sieg der fehlerfreien Norwegerin Tiril Eckhoff die mit Abstand Beste eines insgesamt erneut schwachen DSV-Teams.

„Ich dachte, ich habe sowieso nichts zu verlieren. Ich habe echt versucht, nur bei mir zu sein und einfach mal wieder ein Rennen zu genießen“, sagte Hinz in der ARD: „Ich bin selber ein bisschen erstaunt und freue mich wahnsinnig.“

Hinter Eckhoff belegte die Schwedin Hanna Öberg (2 Strafrunden) den zweiten Rang, das Podest komplettierte Eckhoffs Landsfrau Ingrid Landmark Tandrevold (1). Verfolgungsweltmeisterin Denise Herrmann (Oberwiesenthal), die eigentlich die neue Frontfrau im deutschen Team sein soll, musste sieben Strafrunden drehen und landete mit 3:26,3 Minuten Rückstand auf einem indiskutablen 41. Rang. Franziska Hildebrand (Clausthal-Zellerfeld/1) wurde als zweitbeste Deutsche 33.

Für die Frauen ging damit ein historisch schlechter Weltcup zu Ende. Nach dem Debakel im Sprint am Freitag, in dem es keine DSV-Athletin unter die Top 40 schaffte, hatte die deutsche Staffel am Samstag mit Platz zwölf ebenfalls eine zuvor nie dagewesene Pleite kassiert. In der kommenden Woche bietet der letzte Weltcup 2019 in Le Grand Bornand noch einmal die Möglichkeit zur Wiedergutmachung. (sid)

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