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Nur Henkel hält bei Klassik-Sprints mit

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Manuela Henkel (Foto von 2007) konnte als Elfe im Sprint über 10 km gerade noch mithalten.
Manuela Henkel (Foto von 2007) konnte als Elfe im Sprint über 10 km gerade noch mithalten. © Foto: dpa

Chancenlose Männer, wenigstens halbe WM-Norm für Manuela Henkel: Die Langlauf-Sprints werden auch in dieser Saison nicht zu einer deutschen Angelegenheit.

Kuusamo. Chancenlose Männer, wenigstens halbe WM-Norm für Manuela Henkel: Die Langlauf-Sprints werden auch in dieser Saison nicht zu einer deutschen Angelegenheit.

Lediglich die Oberhoferin Henkel erbrachte beim Weltcup im finnischen Kuusamo den Nachweis ihrer Stärke in dieser Disziplin, wenngleich sie als Elfte mit der Spitze um Siegerin Petra Majdic (Slowenien) nicht mithalten konnte.

Bei den Herren gab es einen Dreifachsieg für Norwegens Sprint-Spezialisten. Im Finale setzte sich Ola Vigen Hattestad vor Tor Arne Hetland und John Kristian Dahl durch. Das deutsche Quartett mit Axel Teichmann (Bad Lobenstein), Daniel Heun (Gersfeld), Franz Göring (Zella-Mehlis) und Josef Wenzl (Zwiesel) überstand die Qualifikation nicht und schied frühzeitig aus.

"Man hofft natürlich, einen durchzubringen. Aber das ist im Herren-Sprint, noch dazu klassisch, eben nicht so leicht. Bei Axel war es relativ knapp, Franz braucht nach seiner Erkrankung einfach mal Wettkämpfe, um in Schuss zu kommen. Daniel ist eher auf der Skating-Schiene zu Hause und Josef war vergangene Woche noch krank", begründete Bundestrainer Jochen Behle das bescheidene Ergebnis. Vor allem für Wenzl, einziger Sprint-Spezialist von Format, kam der Wettkampf zu früh. "Ihn hätte ich nicht laufen lassen, aber wenn sein Heimtrainer Ismo Hämäläinen sagt, dass es geht, setze ich ihn ein. Das war vielleicht doch nicht so eine gute Idee", sagte Behle.

Bei den Damen sah es etwas besser aus. "Das Ziel war, mindestens eine ins Finale zu bringen", sagte Behle. Henkel, ohnehin die beste Klassik-Sprinterin im Team, lief taktisch clever und erfüllte den Wunsch des Trainers beinahe. "Unzufrieden bin ich nicht, aber ich hatte doch etwas mehr erwartet. Als es um die Wurst ging, bin ich zweimal ausgerutscht. Aber wenn das der Weg ist, um die Top-Form zu erreichen, bin ich nicht unzufrieden", sagte die Thüringerin.

Im Viertelfinale waren auch noch Evi Sachenbacher-Stehle (Reit im Winkl), Steffi Böhler (Ibach) und Claudia Nystad (Oberwiesenthal). Während Böhler etwas unglücklich ausschied, hatten die beiden routinierten Läuferinnen keine Chance. "Eine brutale Strecke. Wenn du dann am Start schon Rückstand hast, ist es fast unmöglich, noch nach vorn zu kommen", sagte Sachenbacher-Stehle. (dpa)

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