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Vor Viertelfinale gegen Frankreich: Gislason beruft Zechel in WM-Kader

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Von: Marcel Schwenk

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DHBN-Kreisläufer Tim Zechel reist vorerst nicht mit der Deutschen Nationalmannschaft zur Vorrunde der Handball-WM nach Kattowitz in Polen.
Rückt vor dem Viertelfinale gegen Frankreich in den WM-Kader nach: Kreisläufer Tim Zechel © Sascha Klahn/dpa

Handball-Bundestrainer Alfred Gislason holt Tim Zechel nachträglich in den WM-Kader. Schon gegen Frankreich könnte der Kreisläufer zum Einsatz kommen.

Danzig – Der deutschen Handball-Nationalmannschaft steht am Mittwoch (25. Januar) das bislang wichtigste Spiel der WM bevor. Für das Viertelfinale gegen Olympiasieger Frankreich will sich Bundestrainer Alfred Gislason eine zusätzliche Option offenhalten und beruft dafür Tim Zechel in den Kader. Das gab der DHB am Dienstagmorgen offiziell bekannt.

Zechel gehörte bereits zum 18 Akteure umfassenden Aufgebot, das Deutschland für die technische Besprechung vor der WM meldete. Kurz vor dem Turnier wurde der Kreisläufer des HC Erlangen, der die komplette Vorbereitung mit der Nationalmannschaft absolvierte, allerdings aus dem Kader gestrichen und hielt sich bei seinem Verein fit. Nun könnte er gegen „Les Experts“ zu seinem achten Länderspiel kommen.

Handball-WM: Zechel als Option für angeschlagenen Drux

Anders als die meisten WM-Kader umfasste der deutsche während Vor- und Hauptrunde nur 16 statt der möglichen 18 Spieler. Somit musste Gislason nicht vor jeder Partie zwei Spieler streichen, da der Spieltagskader nur 16 Akteure umfassen darf.

Zudem stehen dem DHB-Coach nach wie vor die fünf Nachnominierungen offen. Dafür muss er einen Spieler aus dem finalen WM-Kader streichen und einen berufen, der bereits im Vorfeld des Turniers zum gemeldeten 35-Mann-Kader gehörte.  Die nachträgliche Berufung Zechels fällt aufgrund seiner Zugehörigkeit zum 18er-Kader nicht unter diese Regelung.

Die Rückkehr von Zechel zum DHB-Team dürfte eine Reaktion auf die Erkrankung von Paul Drux sein. Bei der 26:28-Niederlage gegen Norwegen – der ersten für Deutschland bei der WM – fehlte der Berliner laut Verband aufgrund eines „Erkältungsinfekts“.

Der Rückraum-Akteur reist allerdings mit nach Danzig, wo das Duell gegen den Favoriten in der Runde der letzten Acht steigen wird. Ob er gegen Frankreich einsatzfähig ist und seinen Beitrag zum nächsten Schritt in Richtung Medaille leisten kann, ist indes noch nicht bekannt. 

Derweil hat sich vor der Handball-WM ein ehemaliger Nationalspieler despektierlich über Schiedsrichterinnen bei Männer-Turnieren geäußert. (masc)

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