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Hacker greift nach EM-Gold

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Marcel Hacker erreichte in Sevilla das Finale. Foto: Rainer Jensen
Marcel Hacker erreichte in Sevilla das Finale. Foto: Rainer Jensen © (dpa)

Marcel Hacker greift bei der Ruder-EM in Sevilla nach dem zweiten großen internationalen Titel seiner Karriere.

Sevilla. Marcel Hacker greift bei der Ruder-EM in Sevilla nach dem zweiten großen internationalen Titel seiner Karriere.

Elf Jahre nach dem Gewinn der Weltmeisterschaft unterstrich der 36 Jahre alte Magdeburger mit einem deutlichen Halbfinalsieg über Roel Braas (Niederlande) und Dani Fridman (Israel) seine Ambitionen.

Das Wasser auf dem Guadalquivir-Fluss liegt Hacker. Hier wurde er 2002 zu Beginn seiner Karriere Weltmeister im Einer. Auf einen internationalen Titel wartet Hacker seither. Am Sonntag im Finale könnte diese Durststrecke für den Olympia-Sechsten von London 2012 ein Ende haben. «Ich habe gut trainiert und bin gut drauf. Was hinten rauskommt, müssen wir abwarten», sagte Hacker.

Gegenüber dem Olympia-Zweiten Ondrej Synek, der das zweite Halbfinale gewann, fuhr Hacker die deutlich schnelleren Zeiten. «Nach zwei eher langweiligen Rennen freue ich mich auf das Duell zwischen Hacker und Synek», sagte Marcus Schwarzrock. Der Cheftrainer des Deutschen Ruderverbandes (DRV) konnte schon am Samstag zufrieden auf die Leistungen der deutschen Flotte in den 14 olympischen Klassen blicken. Elf DRV-Boote fahren um die Medaillen.

«Sechs bis sieben Medaillen» erwartet Schwarzrock. Ihm ist aber bewusst, dass Europas Top-Rudernation Großbritannien fehlt. Die EM ist der erste Härtetest in der Vorbereitung auf die Weltmeisterschaften im August in Chungju/Südkorea.

Neben Hacker überzeugten der Doppelvierer und Doppelzweier der Männer mit Siegen in den Halbfinals am Samstag. Ein gewichtiges Wort bei der Titelvergabe wird der Deutschland-Achter spielen. Das Flaggschiff des DRV ist nach deutlichem Sieg im Vorlauf großer Favorit auf den Titel. «Wir haben gute Chancen, um den Sieg mitzufahren», sagte Bundestrainer Ralf Holtmeyer. (dpa)

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