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Auf dem Sprung zum Gesamtsieg: Marco Kutscher und Cash.
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Auf dem Sprung zum Gesamtsieg: Marco Kutscher und Cash.

Reiten

Gute Ausgangsposition für die Gastgeber

Die Springreiter Christian Ahlmann und Marco Kutscher haben nach zwei von drei Teilprüfungen des Weltcup-Finales glänzende Aussichten auf den Titel. Das deutsche Duo führt in Leipzig gemeinsam vor der Entscheidung am Sonntag, die noch einmal über zwei Runden geht.

Die Prüfung am Freitag gewann der Kanadier Eric Lamaze mit Hickstead vor Ahlmann aus Marl mit Taloubet. Keine Chance auf ihren vierten Weltcup-Sieg hat Meredith Michaels-Beerbaum (Thedinghausen); ihr Wallach Checkmate hatte zweimal verweigert. Auch Titelverteidiger Markus Ehning (Borken) ist nach zwei Abwürfen mit Sabrina aus dem Rennen.

Salzgeber will Totilas sehen

Bei den Dressurreitern hatte sich am Abend zuvor Ulla Salzgeber mit einem dritten Platz im Grand Prix in der Weltspitze zurückgemeldet. Danach holte die Teamolympiasiegerin von 2004 zum Schlag gegen die Konkurrenz aus. „Totilas sollte so langsam mal an die Sonne kommen. Es wäre schön, wenn jetzt mal etwas über ihn geschrieben wird, was man auch sehen kann“, wetterte Salzgeber in der Messehalle. Der für nächste Woche geplante erste Turnierauftritt des Ausnahmepferdes unter dem Kronberger Matthias Alexander Rath musste wegen einer Hufverletzung verschoben werden. Wie Totilas’ Mitbesitzer Paul Schockemöhle bestätigte, ist die Premiere des Paares jetzt für Ende Mai geplant.

Zu großen Respekt vor Totilas verspürt Salzgeber nicht, dafür läuft es für sie viel zu gut. Im Grand Prix kam sie auf 76,231 Punkte und ließ sogar Isabell Werth hinter sich. „Mein Pferd war hoch motiviert. Ich konnte so reiten, wie ich wollte“, schwärmte die 52-Jährige über den zwölf Jahre alten Wallach Herzruf’s Erbe und ergänzte mit Blick auf die entscheidende Kür am heutigen Samstag (18 Uhr): „Wenn ich unter die ersten Fünf komme, bin ich froh. Wenn ich es unter die Top-Drei schaffe, ist es ein Traum.“

Mit der guten Platzierung beim Weltcup-Finale liegt die ehemalige Weltmeisterin genau im Plan. Noch einmal will sie an den Olympischen Spielen teilnehmen. 2004 war sie mit Rusty schon dabei und galt als Favoritin. Am Ende musste sie sich jedoch der Niederländerin Anky van Grunsven geschlagen geben. Nun nimmt sie einen neuen Anlauf Richtung London 2012. Das olympische Motto reicht ihr nicht: „Wenn ich dabei bin und einen guten Tag habe, sollte es Metall sein.“ (dpa/sid)

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