1 FC Nürnberg

Große Zuversicht beim „Club“

Nürnberg hofft gegen Bayern auf ein Wunder.

Torwart Christian Mathenia war „stolz“ auf seine Mannschaft, Mittelfeldspieler Eduard Löwen beschwor das „Wunder“ gegen Bayern München, und Trainer Boris Schommers wies eindringlich auf „die unveränderte Tabellensituation“ hin. Trotz der 0:2 (0:0)-Niederlage bei Bayer Leverkusen herrscht beim Tabellenvorletzten 1. FC Nürnberg nach wie vor große Zuversicht, den VfB Stuttgart im Verlauf der restlichen vier Spieltage noch vom Relegationsplatz zu verdrängen.

„Natürlich freue ich mich über das Ergebnis unseres direkten Konkurrenten, aber in erster Linie schaue ich auf uns. Und wir haben heute mal wieder gezeigt, dass wir auch mit Topteams mithalten können. Das macht mir auch für die nächsten Spiele Hoffnung. Es sind nach wie vor nur drei Zähler Rückstand auf Stuttgart“, sagte Interimscoach Schommers.

Löwen huschte sogar ein Lächeln übers Gesicht, als er von der 0:6-Pleite der Stuttgarter beim FC Augsburg erfuhr. „Das ist natürlich gut für uns, aber wir müssen auch selbst die nötigen Punkte holen“, sagte er mit Blick auf das Derby gegen Tabellenführer Bayern München am kommenden Sonntag (18 Uhr) und fügte hoffnungsvoll an: „Gegen München muss ein Wunder passieren, da muss alles passen. Aber wir werden mit unseren Fans im Rücken alles versuchen.“

Kapitän Hanno Behrens wies darauf hin, dass man beim 0:0 gegen Borussia Dortmund Ende Februar auch schon ein Topteam geärgert habe: „Warum soll uns das nicht noch einmal gelingen? Die Niederlage gegen Leverkusen wirft uns nicht um.“

Das Restprogramm mit den Spielen gegen Bayern, beim VfL Wolfsburg, gegen Borussia Mönchengladbach und am letzten Spieltag beim SC Freiburg sei zwar schwer, aber gegen diese Gegner könne man durchaus die nötigen Zähler holen: „Wir wissen, dass wir gegen jeden Gegner mithalten können.“

Auch der überragende Mathenia, der bei den Gegentreffern von Lucas Alario (61.) und Kevin Volland (86.) machtlos war, verbreitete Optimismus, obwohl sein Team auswärts in dieser Saison noch ohne Sieg ist: „Die Spiele werden weniger, aber wir werden weiterhin alles dafür geben. Wir sind noch nicht fertig. Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass wir es schaffen werden, wenn wir so geschlossen auftreten.“

Der neue Sportvorstand Robert Palikuca, der in den kommenden Wochen zweigleisig planen muss, war bei Sky etwas zurückhaltender: „Es ist schon ein sehr schweres Restprogramm, das wir haben. Ich bin nach Nürnberg gekommen, um sehr viele Sachen voranzutreiben. Ich bin sehr motiviert und versuche, die anderen zu motivieren. Und dann schauen wir mal, was dabei herumkommt.“ (sid)

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