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Stephen Curry von den Golden State Warriors auf dem Weg zum Korb und ins NBA-Finale.

Basketball

Golden State Warriors im NBA-Finale

Zum fünften Mal in Serie qualifizieren sich die Golden State Warriors für das NBA-Finale - vor allem dank Superstar Stephen Curry.

Die Golden State Warriors stehen als erstes Team seit fast 60 Jahren zum fünften Mal nacheinander im Finale der Basketball-Profiliga NBA. Der Titelverteidiger gewann in der Nacht zu Dienstag das vierte Halbfinale bei den Portland Trail Blazers mit 119:117 nach Verlängerung und entschied dadurch die Best-of-Seven-Serie auf schnellstem Wege mit 4:0 für sich.

Gegner der Warriors im Kampf um die siebte Meisterschaft der Klubgeschichte sind die Toronto Raptors oder die Milwaukee Bucks. In der Serie steht es 2:1 für Hauptrundensieger Milwaukee. Das Finale beginnt am 30. Mai (Ortszeit).

Die Boston Celtics standen von 1957 bis 1966 ununterbrochen im Finale. In den 80er Jahren schaffte es der Rekordmeister viermal nacheinander so weit (1984-1987), wie Golden State und die Cleveland Cavaliers seit 2015. Die Warriors spielen um den ersten NBA-Hattrick seit 2002, damals hatten die Los Angeles Lakers zum dritten Mal nacheinander triumphiert.

Entscheidender Mann beim entscheidenden vierten Sieg war erneut Stephen Curry. Der Superstar des Teams aus Oakland verbuchte mit 37 Punkten, 13 Rebounds und 11 Assists ein Triple-Double, auch Teamkollege Draymond Green kam in diesen drei Kategorien auf zweistellige Werte (18, 14, 11). Zwei Profis aus einer Mannschaft haben das zuvor in einem Play-off-Spiel noch nie geschafft.

„Am Ende ist es ein Sweep, aber wir mussten bei drei der vier Siege kratzen und beißen“, sagte Warriors-Trainer Steve Kerr: „Es war schwieriger, als es aussah.“ Die Gäste lagen im dritten Viertel zwischenzeitlich mit 17 Punkten zurück, drehten aber noch das Spiel. (sid)

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