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Gezittert und gelernt: Hannover reift in Europa

Hannover 96 vertritt die Fußball-Bundesliga im Europapokal viel besser als gedacht. «Vier Spiele mit zwei Siegen und ...

Poltawa. Hannover 96 vertritt die Fußball-Bundesliga im Europapokal viel besser als gedacht. «Vier Spiele mit zwei Siegen und zwei Unentschieden, das ist sehr gut für eine Mannschaft, die das erste Mal international spielt», lautete die Zwischenbilanz von 96-Kapitän Steve Cherundolo.

Das Überraschungsteam der vorigen Bundesliga-Saison reifte beim wackeligen 2:1-Sieg bei Worskla Poltawa weiter in der Europa League. Die wenigsten Fußballfans hätten Hannover 96 nach 19 Jahren Europapokal-Abstinenz wohl eine Serie von vier ungeschlagenen Spielen zugetraut. Doch nach dem Playoff-Erfolg gegen das topgesetzte Team aus Sevilla steht 96 punktgleich mit Standard Lüttich auf Platz zwei der Vorrundengruppe B. «Das ist mehr als viele erwartet haben», sagte Manager Jörg Schmadtke.

Nach den Toren von Mohammed Abdellaoue (32. Minute) und Christian Pander (44.) musste Hannover in Poltawa den Gegentreffer von Alexej Kurilow (50.) hinnehmen und gegen den Außenseiter unnötig zittern. Doch das verstanden die 96-Verantwortlichen als Teil des Lernens. «Der Reifeprozess dauert», sagte Schmadtke, der wie die mitgereisten 400 Fans eine unruhige zweite Halbzeit erlebte.

«Bei uns gab es ein paar Fragestellungen im Kopf», kommentierte er die Schwächen nach dem Wechsel. «In der ein oder anderen Phase hätten wir ruhiger spielen und kontrollieren müssen.» Den Platz zum Kontern konnte der Bundesligist gegen den bedingungslos stürmenden Nobody jedoch nicht nutzen und rettete die drei Punkte über die Zeit. «Klar, dass man ein bisschen zittert», gab Cherundolo zu. «Es ist uns nicht gelungen, den Ball in den eigenen Reihen zu halten. Man muss das Spiel beruhigen, das muss man lernen», sagte der Kapitän.

Hannovers Verantwortliche sehen das Team nach dem glücklichen Ende der Abenteuer-Reise nach Osteuropa auf dem richtigen Weg. «Wenn man häufiger in solche Situationen gerät, dann wird man reifer», sagte Trainer Mirko Slomka: «Dann kommt mehr Gelassenheit am Ball.» Das solle das Team mitnehmen «in die Bundesliga und in die Europa League».

«Aus dem Spiel werden wir Reife mitnehmen», sagte Slomka und versprach: «Das nächste Mal sind wir souveräner.» Das dritte Spiel der Europa-League-Vorrunde ist am 20. Oktober gegen den FC Kopenhagen. Die Dänen verloren ihr Auswärtsmatch bei Standard Lüttich unerwartet deutlich mit 0:3. (dpa)

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