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MT Deutschland: Regisseur Kai Häfner komplettiert das Quartett der deutschen Nationalspieler bei der MT Melsungen.  

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Gensheimer, Heinevetter & Co.: Die Transfers der Handball-Bundesliga

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Die wichtigsten Spielerwechsel der Handball-Bundesliga-Vereine 2019 und 2020.

Der Bekannteste:  Uwe Gensheimer wechselt zurück zu den Rhein-Neckar Löwen. Der Kapitän der deutschen Nationalmannschaft gewann während seines Gastspiels bei Paris Saint-Germain sofort die französische Meisterschaft, im zweiten Jahr sogar Meisterschaft und Double. Ein Champions-League-Titel bleibt ihm aber auch kommende Saison verwehrt, da die Löwen die Qualifikation verpasst haben, aber der Vertrag läuft jabis 2022 .

Der Leiseste:  Carsten Lichtlein macht wenig Aufhebens von seiner Qualität. Der einstige Nationaltorhüter und Europameister von 2016 konnte den erstmaligen Abstieg von Handball-Urgestein VfL Gummersbach in die zweite Bundesliga iauch nicht verhindern. Eine Option zur Vertragsverlängerung mit dem 37-jährigen ließ Gummersbach verstreichen, darauf unterschrieb der Würzburger beim geographisch naheliegenden HC Erlangen.

Der Spektakulärste:  Romain Lagarde gilt als einer der besten Handballer weltweit. Der französische Nationalspieler sollte erst in der nächsten Saison den Rückraum und damit die Titelambitionen der Rhein-Neckar-Löwen verstärken. Nachdem die Mannheimer ihr Angebot von 100.000 Euro noch einmal – wohl deutlich – erhöhten, ließ HBC Nantes den Shooter frühzeitig ziehen.

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D er Konsequenteste:  Der Linkshänder gilt als Musterprofi, Taktgeber und konsequent auf Erfolg getrimmt. Kai Häfner gewann bereits als Junior die Weltmeisterschaft, zum umworbenen Star wurde der 29-jährige beim TSV Hannover-Burgdorf, wo er maßgeblich daran beteiligt war, die Mannschaft aus dem Mittelfeld nach oben zu führen. Ursprünglich sollte er erst zur nächsten Spielzeit nach Kassel wechseln, Nicht dementiert wurde eine Ablösesumme von 400.000 Euro, damit er vorzeitig im Dress der MT Melsungen auflaufen kann.

Der Trennendste:  Die Zwillinge Michael und Philipp Müller spielten seit 2013 gemeinsam für die MT Melsungen in Kassel. Der Verjüngung der Nordhessen fielen die Abwehr-Bollwerke zum Opfer – in der neuen Saison stehen sich die beiden körperbetonten Brüder nun erstmals wieder als Kontrahenten gegenüber. Michael Müller wechselt zu den Füchsen Berlin, Philipp Müller wirft aus dem Rückraum des SC DHfK Leipzig.

Der Schillernste:  Silvio Heinevetter ist eines der wenigen wiedererkennbaren Gesichter des deutschen Handballs. Der hochemotionale Nationaltorwart mit Vertrag bei den Füchsen Berlin unterschrieb ab 2020 bei der MT Melsungen. Seine Lebensgefährtin, Tatort-Kommissarin Simone Thomalla, lieferte sich mit Berlins Manager Bob Hanning eine Schlacht zu einem vorzeitigen Wechsel auf Instagram. Heinevetter bleibt noch eine Saison in Berlin, die Boulevardmedien müssen ein Jahr auf Kasseö warten.

Der Kurioseste:  Rechtsaußen Robert Weber ist eine Tormaschine, dennoch trennte sich der SC Magdeburg zum Ende der vergangenen Saison vom österreichischen Nationalspieler. Weber fiel Wirren in seinem angestrebten Verein in St. Gallen zum Opfer. Der Präsident des Schweizer Vereins löste den Vertrag gegen den Willen des dortigen Trainers auf, der 33-jährige stand vor dem Nichts. Aufsteiger HSG Nordhorn-Lingen griff zu und kämpft nun mit dem Rekordtorschützen um den Verbleib in der Bundesliga.

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