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Halles Andis Shala und Eintrachts Anderson kämpfen um den Ball.
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Halles Andis Shala und Eintrachts Anderson kämpfen um den Ball.

DFB-Pokal

Gekas schießt Frankfurt weiter

Mühevoll war's für die Eintracht. Beim Risikospiel beim Regionalligisten Hallescher FC setzen sich die Frankfurter erst mit zwei späten Trefern von Theofanis Gekas durch. Alle Höhenflüge und Peinlichkeiten der Partien des DFB-Pokals im Überblick.

Mit Mühe hat sich Zweitligist Eintracht Frankfurt im Risikospiel beim Regionalligisten Hallescher FC durchgesetzt. Das Team von Trainer Armin Veh siegte durch zwei späte Treffer von Stürmer Theofanis Gekas mit 2:0 (85. Foulelfmeter/90.) und zog damit in die zweite DFB-Pokalrunde ein.

Vor 2.800 Zuschauern - darunter rund 300 Fans aus Frankfurt - konnte der Viertligist im Stadion am Bildungszentrum in Halle-Neustadt die Partie lange offen gestalten und erspielte sich sogar einige gute Möglichkeiten, darunter ein Pfostentreffer von Ex-Bundesliga-Profi Maik Wagefeld in der 49. Minute. Ab Mitte der zweiten Hälfte übernahm allerdings der Zweitligist zunehmend die Kontrolle, ohne sich jedoch zwingende Chancen zu erarbeiten.

In den Wochen vor der Partie hatte sich Halle vergeblich nach einem anderen Austragungsort mit einer höheren Zuschauerkapazität umgesehen, aber wegen befürchteter Ausschreitungen nur Absagen erhalten. Am Samstag blieb es vor der Partie und im Stadion bei massiver Polizeipräsenz friedlich.

Paderborn knackt Bayern-Rekord

Fußball-Zweitligist SC Paderborn hat ohne Mühe die zweite Runde des DFB-Pokals erreicht. Mit einem klaren 10:0 (4:0)-Erfolg beim Fünftligisten Rot Weiss Ahlen überstand die Mannschaft von Trainer Roger Schmidt erstmals seit vier Jahren die erste Runde. Für den ehemaligen Zweitligisten Ahlen, der nach Insolvenzantrag und Zwangsabstieg nur noch in der NRW-Liga spielt, war es dagegen die höchste Pokalniederlage der Vereinsgeschichte.

Die Tore vor 3002 Zuschauern im Wersestadion erzielten am Samstag Matthew Taylor (31./71./83. Minute), Enis Alushi (12./29.), Nick Proschwitz (47./86.), Markus Körsche (23.), Mehmet Kara (80.) Alban Meha (84.). Ahlens beste Chance vergab Bernhard Venker (76.), der einen Handelfmeter verschoss.

Die ersten zwölf Minuten konnte Ahlen die Partie noch ausgeglichen gestalten, doch dann nahm das Unheil aus Sicht der Gastgeber seinen Lauf. Alushi mit einem Distanzschuss aus elf Metern sorgte für die frühe Führung der Paderborner, die Kapitän Krösche vom Elfmeterpunkt ausbaute. Mit einem Doppelschlag innerhalb von 60 Sekunden zum 3:0 und 4:0 sorgen Alushi und Taylor noch vor der Pause für die Entscheidung. Nach dem Seitenwechsel legte Paderborn noch einen Gang zu und erzielte sechs weitere Tore. Den Schlusspunkt unter eine einseitige Begegnung setzte Prowschwitz mit dem 10:0.

Heidenheim wirft Werder Bremen aus dem DFB-Pokal

Schon eine Woche vor dem Bundesligastart hat Werder Bremen den ersten Nackenschlag der neuen Fußball-Saison einstecken müssen. Die Norddeutschen blamierten sich am Samstag in der ersten DFB-Pokal-Hauptrunde beim Drittligisten 1. FC Heidenheim - der sechsmalige Cupsieger unterlag dem krassen Außenseiter auswärts überraschend mit 1:2 (1:0) und schied aus. Nichts anbrennen ließ der 1. FC Nürnberg, der Arminia Bielefeld mit 5:1 (3:1) bezwang. Der 1. FC Kaiserslautern schlug Dynamo Berlin 3:0 (2:0), der Hamburger SV schaffte nur mit großer Mühe ein 2:1 (1:1) beim VfB Oldenburg. Die zweite DFB-Pokal-Runde wird am 25. und 26. Oktober ausgespielt.

Duisburg ohne Probleme

Der Fußball-Zweitligist MSV Duisburg hat souverän die zweite Runde im DFB-Pokal erreicht. Der Finalist aus der vergangenen Saison setzte sich am Samstag mit 2:0 (2:0) beim Drittligisten SV Babelsberg 03 durch. Vor 3256 Zuschauern trafen der Babelsberger Dominik Stroh-Engel (6. Minute) per Eigentor und Neuzugang Waleri Domowtschijski (30.) für die Gäste.

Trotz zweier Auftaktpleiten in der Liga war bei Duisburg von Nervosität oder Verunsicherung nichts zu spüren. Die Mannschaft von Trainer Milan Sasic kontrollierte die Begegnung nach Belieben und hatte in der ersten Halbzeit kaum mit Gegenwehr der Hausherren zu kämpfen. Erst im zweiten Durchgang nahm Babelsberg den Pokal-Kampf an und erspielte sich mehrere Möglichkeiten. Den Gastgebern fehlte jedoch die nötige Durchschlagskraft in der Offensive.

Bereits nach sechs Minuten beförderte Stroh-Engel eine Duisburger Flanke mit der Schulter unglücklich ins eigene Netz. Mit der Führung im Rücken ließ es der MSV ruhig angehen und setzte nur vereinzelt Ausrufezeichen in der Offensive. Nach dem schönsten Spielzug der ersten Halbzeit traf Domowtschijski zum 2:0, als er Torhüter Marian Unger mit einem überlegten Lupfer überwand. Für Babelsberg war es im zehnten DFB-Pokal-Auftritt die achte Erstrundenpleite.

St. Pauli blamiert sich bei Viertligist Trier

Bundesliga-Absteiger FC St. Pauli ist in der ersten Runde des DFB-Pokals überraschend ausgeschieden. Beim Regionalligisten Eintracht Trier verlor die Mannschaft von Trainer Andre Schubert durch Treffer von Ahmet Kulabas (16. Minute) und Martin Hauswald (89.) mit 1:2 und blamierte sich damit zum zweiten Mal in Serie. Mahir Saglik traf ebenfalls in der 88. Minute zum zwischenzeitlichen Ausgleich. Bereits in der vorigen Saison kamen die Hamburger aufgrund einer Niederlage beim damaligen Regionalligisten Chemnitzer FC nicht über die erste Hauptrunde hinaus.

Der Rheinlandpokalsieger Trier war von Beginn an ebenbürtig und ging nach einem sehenswerten Konter über die rechte Seite vor rund 8.000 Zuschauern im heimischen Moselstadion verdient in Führung. Nach dem Gegentor entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, in der es der Zweitligist nicht schaffte, seine Chancen zu nutzen. Erst in den Schlussminuten traf St. Pauli, doch Trier schlug umgehend zurück.

Trier ist als Pokalschreck kein unbekannter: 1997 schaltete die Eintracht hintereinander den amtierenden UEFA-Cup-Titelträger Schalke 04 und den damaligen Champions-League-Sieger Borussia Dortmund aus und scheiterte erst im Halbfinale unglücklich im Elfmeterschießen am MSV Duisburg. Vor zwei Jahren verloren Erstligist Hannover 96 und Zweitligist Arminia Bielefeld ihre Pokalspiele bei den Rheinland-Pfälzern.

HSV entgeht Blamage

Fußball-Bundesligist Hamburger SV hat die zweite Runde des DFB-Pokals erreicht. Beim Fünftligisten VfB Oldenburg gewann der HSV vor rund 15.000 Zuschauern im ausverkauften Marschwegstadion durch Tore von Heiko Westermann (26. Minute) und Mladen Petric (72.) mit 2:1. Sebastian Ferrulli hatte in der 34. Minute den zwischenzeitlichen Ausgleich für die zeitweise ebenbürtigen Niedersachsen erzielt.

Es war ein harter Kampf für den Bundesligisten. Dabei begann es für den HSV nach Plan: Eine Freistoß-Flanke von Dennis Aogo verwertete Westermann aus abseitsverdächtiger Position Mitte der ersten Hälfte zum 1:0. Doch Sicherheit brachte die Führung der Mannschaft von Trainer Michael Oenning nicht - im Gegenteil. Einen harmlosen Ball konnte der Torschütze nur acht Minuten später als letzter Mann nicht verarbeiten. Stürmer Sebastian Ferrulli ging energisch dazwischen und traf alleine vor Torwart Jaroslaw Drobny zum durchaus verdienten 1:1-Halbzeitstand.

In der zweiten Hälfte erhöhten die Hamburger Profis den Druck auf die Amateure, agierten in der Abwehr aber immer wieder nachlässig und ließen teils hundertprozentige Chancen für den Außenseiter zu. Alleine zweimal kamen Oldenburger Stürmer aus drei Metern frei zum Kopfball, verfehlten das Tor aber jeweils knapp.

Erst in der 72. Minute rückte der dreimalige DFB-Pokalsieger (1963, 1976 und 1987) die Verhältnisse ein wenig zurecht: David Jarolim spielte einen fantastischen Steilpass auf Petric, der plötzlich alleine vor dem Tor stand und routiniert zum 2:1 einschob.

Durch den Sieg entging der HSV einer erneuten Pokal-Blamage nur knapp. Bereits in den vergangenen beiden Jahren scheiterte die Mannschaft früh in der zweiten Runde. 2004 und 2006 gab es zuletzt Erstrunden-Niederlagen gegen die unterklassigen Klubs SC Paderborn 07 und Stuttgarter Kickers.

Feulners Hattrick lässt Nürnberg jubeln

Markus Feulner hat Fußball-Bundesligist 1. FC Nürnberg mit einem Hattrick den Weg in die zweite Runde des DFB-Pokals geebnet. Bei Drittligist Arminia Bielefeld gewann das Team von Dieter Hecking am Samstag 5:1 (3:1).

Vor 12705 Zuschauer war es zunächst der Bielefelder Tim Jerat, der die Ostwestfalen durch einen Distanzschuss von der Strafraumgrenze in der 15. Minute in Führung brachte. Danach nahm das Spiel der Nürnberger aber Fahrt auf und Neuzugang Markus Feulner, der im Sommer von Meister Borussia Dortmund zu den Franken gekommen war, sorgte mit einem Fernschuss aus 20 Metern für den zwischenzeitlichen Ausgleich.

In der 29. Minute war Feulner zum zweiten Mal zur Stelle und setzte einen Freistoß nach einem Foul an Javier Pinola von der rechten Strafraumecke ins Tor der Gastgeber. Kurz vor der Halbzeit war Feulner erneut zur Stelle und sorgte für das 3:1 (40.).

Trainer Dieter Hecking stellte in Feulner, Tomas Pekhart und dem Schweizer Timm Klose gleich drei Zugänge auf. Verzichten musste Hecking auf den Langzeitverletzten Mike Frantz und Abwehrspieler Per Nilsson, der wegen einer Achillessehnenreizung fehlte.

Arminia Bielefeld, das unter der Woche durch die Absage von Uli Stein an einer möglichen Tätigkeit als Vereinspräsident und dem Rücktritt von vier Verwaltungsratmitgliedern für Schlagzeilen sorgte, fand auch nach der Pause kein Mittel gegen den Club, der einen Gang zurückschaltete.

Dafür kam Robert Mak in der 64. Minute mit einem Distanzschuss zum 4:1 für die Gäste, ehe Neuling Tomas Pekhart nach einer Flanke vom agilen Torschützen Mak von der linken Seite am Fünfmeterraum den Ball ins Tor köpfte.

Unter den Augen des ehemaligen Arminien-Coach Michael Frontzeck kam lediglich Eric Agyemang zu einer Chance (49.) für die Bielefelder.

Beste Spieler bei Nürnberg waren die Torschützen Markus Feulner und Robert Mak, bei Bielefeld gefielen mit Abstrichen Tim Jerat und Abwehrchef Markus Schuler.

Lautern siegt souverän bei Dynamo

Fußball-Bundesligist 1. FC Kaiserslautern hat sich in der ersten DFB-Pokalrunde keine Blöße gegeben. Beim fünftklassigen BFC Dynamo aus Berlin gewannen die Pfälzer am Samstagnachmittag souverän mit 3:0 (2:0). Die Tore erzielten Ivo Ilicevic (18. Minute), Kapitän Christian Tiffert (23.) und Thanos Petsos (50.).

10.104 Besucher im Berliner Jahnsportpark sahen einen kampfbetonten Beginn beider Mannschaften, die sich auf dem von mehrtägigem Dauerregen glitschigen Boden erst zurechtfinden mussten. Erst nach einer Viertelstunde gelang es dem Bundesligisten, die tief stehenden Berliner erstmals in Bedrängnis zu bringen. Die erste gelungene Kombination führte dann gleich zum 0:1: Lauterns israelischer Neuzugang Itay Shechter ließ den Ball auf den ebenfalls neu gekommenen Olcay Sahan prallen, der steckte den Ball zu Ilicevic durch, und der Kroate hatte keine Mühe, mit der rechten Innenseite einzuschieben. Fünf Minuten später erhöhte Tiffert mit einem überlegten Volleyschuss aus knapp 16 Metern auf Flanke von Linksverteidiger Leon Jessen.

Nach einer guten halben Stunde stellte der Favorit die Angriffsbemühungen weitestgehend ein, und die Dynamo-Spieler witterten ihre Chance. Doch mehrere Standardsituationen in schneller Folge brachten nicht die gewünschte Gefahr. Lauterns Keeper Kevin Trapp war bis zur Pause kein einziges Mal ernsthaft gefordert.

Fünf Minuten nach dem Wechsel schlug Tiffert eine Ecke an den Fünfmeterraum, von wo Thanos Petsos per Kopf die endgültige Entscheidung erzielte. Ilicevic verpasste aus kurzer Distanz das vierte Tor (55.). Gökhan Ahmetcik hatte nach einer Stunde mit einem wuchtigen Schuss knapp am Winkel vorbei die beste Gelegenheit zum Ehrentreffer für die Gastgeber. Ilicevic bot mit feinem Hackenpass, den Pierre DeWit nicht im Tor unterbringen konnte (74.), auf der anderen Seite noch etwas für die rund 2.000 Lauterer Anhänger, ansonsten beschränkte sich der Bundesligist auf das Kontrollieren des Spiels.

Eine knappe Viertelstunde vor dem Ende erwiesen sich dann einige der Dynamo-Fans als schlechte Verlierer und verursachten durch mehrere Böllerwürfe und das Zünden von Rauchbomben auf der Gegengeraden eine kurze Spielunterbrechung. Die Lauterer brachte auch das nicht mehr aus dem Konzept. Der BFC-Anhang vertrieb sich derweil schon Minuten vor dem Abpfiff die schlechte Laune mit dem „Uffta“-Gesang.

Heidenheim entzaubert Pokalspezialist Bremen in zwei Minuten

Der sechsmalige Pokalsieger Werder Bremen ist innerhalb von zwei Minuten vom Drittligisten 1. FC Heidenheim entzaubert worden und zum zweiten Mal nach 2006 in der ersten Runde des DFB-Pokal gescheitert. Vor 10.000 Zuschauern in der Heidenheimer Voith-Arena wurde die Mannschaft von Trainer Thomas Schaaf in einem packenden Pokal-Fight für einen verschossenen Elfmeter bestraft und verlor trotz Führung mit 1:2 (1:0). Die Treffer von Christian Sauter (57.) und Marc Schnatterer (58.) führten Heidenheim bei seiner fünften Teilnahme im Pokal zum ersten Mal in die zweite Runde, nachdem Rückkehrer Markus Rosenberg Bremen zunächst in Führung gebracht hatte.

Für Bremen gleicht das Aus einem Debakel: Der Bundesliga-13. der Vorsaison muss bereits vor dem Saisonstart in der Liga den ersten Niederschlag hinnehmen. Auf Schaaf und Werder-Chef Klaus Allofs kommen turbulente Zeiten zu.

Schaaf, der in der Anfangsformation zunächst auf seinen neuen Spielmacher Mehmet Ekici verzichten musste, übertrug das vakante Amt des Kapitäns zumindest vorübergehend Nationalspieler Clemens Fritz. In der Abwehr vertraute der 50-Jährige aufgrund des Ausfalls von Per Mertesacker (Fersenblessur) in Andreas Wolf, Lukas Schmitz und Sokratis Papastathopoulos im ersten Pflichtspiel der Saison drei Neuzugängen, die allerdings teilweise desolat agierten.

Überhaupt konnten die Hanseaten ihrer Favoritenrolle nur in wenigen Phasen des Spiels gerecht werden. Gegen kompakt stehende und immer wieder lauernde Heidenheimer fanden die Bremer schon in der ersten Hälfte kaum ein Rezept, einzig Nationalspieler Marko Marin konnte Heidenheims Keeper Frank Lehmann mit einem Freistoß in Bedrängnis bringen (12.). Dessen Gegenüber Tim Wiese musste in der Anfangsphase deutlich öfter eingreifen: Eine Ecke von Florian Tausendpfund (17.) und eine Hereingabe des starken Außenverteidigers Sandro Sirigu (20.) entschärfte Bremens Torwart in letzter Sekunde (17.) Bremen musste tatsächlich auf eine Unachtsamkeit des Drittligisten warten.

Als sich die Augen fast aller Heidenheimer noch auf einen Zweikampf am Bremer Strafraumgrenze konzentrierte, passte Aaron Hunt in den Lauf von Rosenberg, der aus 20 Metern eiskalt zum 1:0 in den linken Winkel abzog (33.). Bremen wirkte nach dem Treffer durchaus lockerer, wenn auch nicht entfesselt. Einen Freistoß von Marin konnte Lehmann wegfausten (40.), Thy verzog aus der Drehung (41.). Nach der Pause ließ Marin, zuvor trotz eines Tritts am Rande einer Tätlichkeit nicht vom Platz gestellt, die Möglichkeit zur Vorentscheidung ungenutzt: Seinen umstrittenen Handelfmeter parierte der frenetisch gefeierte Lehmann (51.).

Geschockt wirkende Bremer wurden dann innerhalb von zwei Minuten jäh bestraft. Sauter hämmerte einen Freistoß aus rund 20 Metern zum überraschenden 1:1 ins rechte Eck (57.), ehe Schnatterer nur 120 Sekunden später nachlegen konnte. Der Mittelfeldspieler tänzelte nach einer Hereingabe von Christian Essig Wiese aus und schob locker zum 2:1 ein (58.). Der Bremer Torwart bewahrte seine Mannschaft in der 57. Minute vor einer Blamage, als er erneut gegen Sirigu parierte. Bremens verzweifelte Versuche, ein Tor zu erzwingen, blieben allerdings auch erfolglos: Einen Freistoß des eingewechselten Arnautovic hielt Lehmann, Schmitz verzog (74.), Schnatterer rettete auf der Linie (85.). (dpa/dapd)

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