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Eine zubereitete Weihnachtsgans liegt in einer Restaurant-Küche auf einem Küchenrost
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Eine zubereitete Weihnachtsgans liegt in einer Restaurant-Küche auf einem Küchenrost

Gefahr im Winter: "Sie nehmen zu" - Nicht zu viel Naschen, Minimum an Bewegung

Angefutterte Kilos sind nur schwer wieder zu reduzieren - Frühstück auslassen ist kein Weg

Jetzt kommt sie wieder, die dunkle, nasse und ungemütliche Jahreszeit, in der viele von uns um ihr Körpergewicht fürchten. Am Ende des Winters, im April oder Mai, bringt die Waage das Mehr an angefutterten Kilos unerbittlich an das Tageslicht. Die Gesundheit hat dann wieder gelitten. Deshalb empfehlen jetzt Mediziner und Ernährungsspezialisten ein paar Regeln, um den Winterspeck in Grenzen zu halten.

Am einfachsten ist es natürlich, den Griff nach den Süßigkeiten zu lassen oder zumindest das Naschen stark zu beschränken. Aber wer ist schon so eisern und kann sich gerade über die schönen Festtage streng zurückhalten? Das Schlemmen kann in Grenzen durchaus erlaubt sein, wenn, ja wenn zumindest für einen gewissen Ausgleich durch ein Mehr an Kalorien-Verbrauch mit ausreichend Bewegung gesorgt wird.

Darüber hinaus sollte immer auf eine ausgewogene Ernährung geachtet werden, wie die Ernährungsmedizinerin Dr. Ute Gola empfiehlt. "Menschen, die beispielsweise ständig auf Diät sind, weisen oft ernsthafte Defizite auf", sagt die Ärztin. Obst und vor allem Gemüse sind als Ergänzung und Ausgleich dringend angeraten. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung spricht von mindestens fünf Mal Gemüse am Tag, zumindest in einer kleinen Portion. Wenn dieses Vorhaben schon nicht an den Wochenenden gelingt, sollte es zumindest im Alltag umgesetzt werden.

Die tägliche Kalorienmenge durch das Auslassen einer Mahlzeit wie das Frühstück zu verringern, verhilft nicht zu weniger Kilos. Die "Third National Health and Nutrition Examination Survey (NHANES III) - kurz die dritte Gesundheitsstudie der USA - aus den Jahren von 1988 bis 1994 bewies, dass das Streichen des Frühstücks kein effektiver und sinnvoller Weg ist, um das Körpergewicht zu halten. Wer Getreide oder Ähnliches aß, hatte am Ende der Studie ein niedrigeres Körpergewicht als Menschen, die das Frühstück ausließen oder Fleisch/Wurst und/oder Eier zum Frühstück zu sich nahmen.

Zumindest das Gewicht immer etwas im Auge zu haben, ist schon deshalb besonders wichtig, weil das Abnehmen danach doppelt schwer ist. Gerade hat eine Studie in Gießen durch Professorin Monika Neuhäuser-Berthold gezeigt, das fast alle Reduktionsdiäten mehr oder weniger erfolglos sind. Sie hatte ihr Augenmerk besonders auf ältere Menschen, die besonders kämpfen müssen. Zum einen verbrauchen die Senioren weniger Energie, und zum anderen: "Selbst wenn ich altere und nicht zunehme, ändert sich die Körperzusammensetzung. Die Körperfettmasse nimmt zu", sagte Neuhäuser-Berthold.

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