+
Frankfurt Marathon 2018: Trotz eisiger Temperaturen ein volles Teilnehmerfeld.

Frankfurt-Marathon

Gabius wird Neunter und verpasst Zielzeit

Endlich mal das Ziel erreicht: Nach zwölf Monaten ohne Erfolgserlebnis hat der deutsche Rekordhalter Arne Gabius am Sonntag wieder einen Marathon beendet.

In Frankfurt/Main überquerte der 37-Jährige aus Hamburg die Ziellinie in der stimmungsvollen Festhalle nach 2:11:45 Stunden als Neunter - er verpasste damit allerdings die angestrebte Zeit unter 2:10 Stunden.

"Es war ein starkes Feld dieses Jahr, mit dem Platz bin ich absolut zufrieden", sagte Gabius, der in seiner Karriere dreimal (2017, 2015, 2014) und immer in Frankfurt unter 2:10 Stunden geblieben war, im Hessischen Rundfunk: "Ich wollte am Ende Platz um Platz gutmachen, das macht dann auch Spaß."

Der Sieg bei der 37. Auflage ging nach 42,195 km bei kühlen Temperaturen und starkem Wind an den Äthiopier Kelkile Woldaregay in 2:06:37 Stunden vor Martin Kosgey (2:06:41) und Alex Kibet (beide Kenia/2:07:09).

Gabius hatte in der Bankenmetropole 2015 den nach wie vor gültigen deutschen Rekord von 2:08:33 Stunden aufgestellt. Nach der Traumzeit lief es sportlich allerdings gar nicht rund, in diesem Jahr hatte er unter anderem den Boston-Marathon wegen Wadenproblemen vorzeitig beenden müssen.

Seit seinem Rekordlauf vor drei Jahren war Gabius überhaupt nur einmal bei einem Rennen über die klassischen 42,195 km ins Ziel gekommen. Bei seinem Lieblingsrennen in Frankfurt blieb er im Vorjahr in 2:09:59 unter der 2:10-Stunden-Marke.

Die Äthiopierin Haftamnesh Tesfay stellte bei ihrem Sieg in inoffiziellen 2:20:36 Stunden einen Streckenrekord auf. Sie blieb deutlich unter der sechs Jahre alten Bestmarke von Meselech Melkamu (Äthiopien/2:21:01). Auf Rang zwei lief Meskerem Assefa in 2:20:47 Stunden vor Bedatu Hirpa (2:21:32/beide Äthiopien). Die Wahl-Frankfurterin Katharina Heinig lief in 2:29:53 Stunden auf Platz 14. (sid/dpa)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion