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Fürth verliert gegen Braunschweig - Fortuna vorn

Greuther Fürth hat mit der 1:3 (0:1)-Heimniederlage gegen Eintracht Braunschweig die Tabellenspitze der 2. Fußball-Bundesliga ...

München. Greuther Fürth hat mit der 1:3 (0:1)-Heimniederlage gegen Eintracht Braunschweig die Tabellenspitze der 2. Fußball-Bundesliga abgeben müssen. Damit rückten im Rennen um die Herbstmeisterschaft am 13. Spieltag die vier Top-Mannschaften der Hinrunde noch enger zusammen.

Fürth fiel auf den dritten Rang mit 29 Punkten zurück. Erster ist Fortuna Düsseldorf (31) vor Eintracht Frankfurt (29). Vierter im Bunde ist der FC St. Pauli (28).

Dominick Kumbela (25. Spielminute), Dennis Kruppke (52.) und Damir Vrancic (85.) schossen am Montagabend im Unterhaus den Sieg für den Aufsteiger aus Niedersachsen heraus. Nur Olivier Occean (83.) traf für Fürth. Die «Kleeblätter» mussten die Tabellenführung erstmals nach sieben Spieltagen wieder hergeben. Trainer Mike Büskens war sichtlich angefressen: «Wir haben einen Gegner angetroffen, der unsere Fehler gnadenlos bestraft hat.» Das ungewöhnte Gefühl der Niederlage sei jetzt eine Gelegenheit, «sich neu zu sammeln». Eintracht-Coach Torsten Lieberknecht war voll des Lobes: «Meine Jungs haben heute alles aus sich herausgeholt. Wir waren äußerst effektiv.»

Braunschweig erwies sich einmal mehr als Favoritenschreck - die Eintracht hatte in dieser Saison bereits den Tabellenvierten FC St. Pauli bezwungen. Die «unaufsteigbaren» Fürther begannen zwar mit dem Rückenwind von drei Siegen am Stück engagiert und zielstrebig, spätestens nach dem 0:1-Rückstand war die Herrlichkeit im Spiel der Gastgeber aber vorbei. Dem zweikampfstarken Zweitliga-Neuling reichte eine gute Defensivleistung gepaart mit schnellen Kontern zum Sieg.

Kurs hielt Düsseldorf, das beim FSV Frankfurt dank toller Aufholjagd mit 5:2 (1:2) siegte. Zwei Mal lagen die Rheinländer durch die Tore von Zafer Yeelen (13. Minute) und Macauley Chrisantus (20.) hinten, doch am Ende jubelte nur Fortuna. Sascha Rösler mit seinen Saisontoren acht und neun (16./55./Foulelfmeter), Sascha Dum (66.) und Maximilian Beister (82./85.) stellten den Sieg des Aufstiegsanwärters sicher. «Die Mannschaft hat sich zur Halbzeit fest vorgenommen, das Spiel noch umzubiegen», erklärte Sportdirektor Wolf Werner das Erfolgsrezept für Durchgang zwei.

Dagegen konnte Bundesliga-Absteiger Frankfurt beim 1:1 (0:0) beim FC Ingolstadt nur mit viel Glück die erste Liga-Niederlage abwenden. Ingolstadts Stefan Leitl sorgte (73.) für Kopfschütteln bei Eintracht-Coach Armin Veh. Doch Karim Matmour sicherte den Hessen in der Nachspielzeit (90.+6) noch einen Punkt. «Wir geben nie auf«, sagte Eintracht-Keeper Oka Nikolov. «Und heute hat es kurz vor Schluss mit viel Glück noch geklappt.»

St. Pauli hielt nach der Achterbahnfahrt der vergangenen Wochen den Anschluss. Der Kiez-Club meisterte seine Auswärtshürde bei Union Berlin. Deniz Naki (63.) und Markus Thorandt (77.) machten den 2:0-Sieg und damit besten Saisonstart perfekt. Mit dem Spitzen-Quartett mithalten kann allein der SC Paderborn. Die Ostwestfalen machten mit dem 1:0 gegen Erzgebirge Aue den siebten Saisonsieg perfekt und halten als Fünfte Tuchfühlung zu den Topteams.

Pokal-Aus, Trainer Milan Sasic entlassen - am Ende einer schwarzen Woche setzte es für den MSV Duisburg daheim mit dem 0:3 (0:1) gegen 1860 München die nächste Niederlage. Routinier Daniel Bierofka brachte die zuletzt schwächelnden «Löwen» früh (4.) mit einem abgefälschten Schuss in Front. Sandro Kaiser (67.) und Kevin Volland (82.) legten nach dem Wechsel zum Entsetzen von MSV-Interimscoach Oliver Reck nach. «Unsere Mannschaft hat alles probiert», sagte Reck frustriert. «Nach so einem Spiel muss man die Jungs aufbauen.»

Nichts zu holen gab es im Tabellenkeller auch für den Karlsruher SC. Nach dem 1:5 bei Dynamo Dresden war Trainer Rainer Scharinger tief enttäuscht: «Nach solch einer Niederlage braucht man nicht viele Worte finden.» Dies musste er aber am Sonntag, als er wie auch Oliver Kreuzer beim Verein zum Rapport beordert wurde. «Ich möchte eine Erklärung dafür haben», sagte KSC-Präsident Ingo Wellenreuther.

Langsam aus dem Keller klettert der VfL Bochum, der im Prestigeduell mit Ex-Trainer Friedhelm Funkel mit 1:0 gegen Alemannia Aachen die Oberhand behielt. VfL-Keeper Andreas Luthe sicherte dem Team von Funkels Nachfolger Andreas Bergmann mit einem in der Nachspielzeit gehaltenen Foulelfmeter drei Punkte. (dpa)

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