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Motiviert bis in die Haarspitzen: Ariane Friedrich (Archiv).
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Motiviert bis in die Haarspitzen: Ariane Friedrich (Archiv).

Übersprungene 2.02 Meter

Friedrich gewinnt Hochsprung-Titel

Hochspringerin Ariane Friedrich gewinnt bei den deutschen Hallen-Meisterschaften ihren fünften Titel in Serie. Die Frankfurterin erreicht gleichzeitig ihre beste Höhe in diesem Jahr. Nun geht's zur Hallen-WM nach Doha.

Karlsruhe. Hochspringerin Ariane Friedrich, Kugelstoßer Ralf Bartels und Stabartist Malte Mohr fliegen als neue deutsche Meister und heiße Medaillen-Anwärter zur Hallen-WM nach Doha. Sie haben bei den nationalen Meisterschaften der Leichtathleten in Karlsruhe die herausragenden Leistungen gezeigt. Friedrich siegte am Sonntag mit einer persönlichen Jahresbestleistung von 2,02 Metern vor Meike Kröger. Die 23 Jahre alte Berlinern übersprang zum ersten Mal in ihrer Karriere 2,00 Meter.

"Meike hat mir ganz schön Pfeffer in den Hintern gestreut", sagte Friedrich. "So werden wir in Doha ein superstarkes Team bilden." An den 2,06 Metern, die Blanka Vlasic vor drei Wochen vorgelegt hatte, scheiterte die 26-Jährige jedoch.

Bei den Männern sprang Friedrichs Frankfurter Teamkollege Martin Günther mit 2,30 Metern zum Titel und zur WM. "Es hat sich bestätigt, was wir vorher erwartet hatten: In einigen Disziplinen gab es hier große Leistungssprünge", sagte Chef-Bundestrainer Rüdiger Harksen. Carolin Nytra stellte bei ihrem Sieg über 60 Meter Hürden eine europäische Jahresbestzeit auf. Obwohl ihre 7,89 Sekunden ein persönlicher Rekord und die weltweit drittschnellste Zeit des Jahres waren, ist die 25-Jährige bei der WM vom 12. bis 14. März nur Außenseiterin. Die Bremerin hat Probleme an der Achillessehne. "Klasse", sagte sie trotzdem. "Eine 7,8er-Zeit war für mich vorher utopisch."

Hinter Nytra qualifizierte sich Nadine Hildebrand (Kornwestheim/8,00) genauso für Doha wie der siegreiche Alexander John (Leipzig) und Helge Schwarzer (Hamburg) bei den Männern. Tobias Unger (München) hatte über 60 Meter ebenfalls den Titel gewonnen und die WM-Norm unterboten. Er möchte in Doha aber nicht starten.

Beim Stabhochsprung war Malte Mohrs Sieghöhe von 5,70 Metern zwar zu wenig für Chef-Bundestrainer Herbert Czingon, doch der 23-Jährige ist nach seinem ersten nationalen Titel auch so ein Mitfavorit bei der WM. "Ich stand als Weltjahresbester in der Pflicht", sagte Mohr. "Und auch wenn ich dafür noch etwas draufpacken muss: Eine Medaille ist drin." Weil er für die 5,70 Meter zwei Versuche weniger brauchte, verwies er Freiluft-Meister Alexander Straub auf Platz zwei. "Mir hat der Wettkampf in Leipzig gefehlt, den ich krankheitsbedingt absagen musste", so Straub. "Aber bis Doha habe ich noch zwei Wochen Zeit." Immerhin hielt Straub die starke Konkurrenz um Raphael Holzdeppe (5,65) oder Tim Lobinger (5,60) auf Distanz.

In keiner Disziplin waren die beiden WM-Plätze härter umkämpft. Bei den Frauen gewann Carolin Hingst (Mainz) vor Kristina Gadschiew (Zweibrücken/beide 4,60). (dpa)

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