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French Open: Junger Zuschauer fast von Schläger getroffen

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Bei den French Open 2022 kam es zu einem unschönen Vorfall. Irina-Camelia Begu warf ihren Schläger und erschreckte damit einen kleinen Jungen im Publikum.

Paris ‒ Irina-Camelia Begu hat am Donnerstag (26. Mai) bei den French Open 2022 die dritte Runde erreicht, aber dennoch für einen Eklat gesorgt. Beim Stand von 6:7 (3:7), 6:3 und 0:2 ging sie zu ihrer Bank, um den Schläger zu wechseln. Dabei warf sie ihren Schläger auf den Boden, der so stark aufprallte, dass er ins Publikum flog.

Anschließend fing ein kleiner Junge, der im Publikum saß, zu weinen an. Ob der Junge wegen des Schrecks weinte oder sogar leicht vom Schläger getroffen wurde, ist unklar. Nach diesem Vorfall rief der Schiedsrichter den Supervisor auf den Platz, der entscheiden musste, ob Begu das Spiel fortsetzen darf. Die Rumänin kam letztlich mit einer Verwarnung davon.

Der Schläger von Irina-Camelia Begu flog in das Publikum.
Der Schläger von Irina-Camelia Begu flog in das Publikum. © Oscar J. Barroso / Imago Images

Die Tennisspielerin bereute den Vorfall nach dem Spiel. „Es ist mir sehr unangenehm, deshalb möchte ich nicht zu viel darüber reden. Ich möchte mich nur entschuldigen.“ Sie erklärte, so etwas noch nie getan zu haben. „Ich fühle mich wirklich schlecht und es tut mir leid.“ Trotz dieser Aufregung gewann Begu das Match gegen die Russin Ekaterina Alexandrowa mit 6:7 (3:7), 6:3, 6:4. Hier geht es zum Spielplan.

French Open 2022: Auch Ausraster von Rublev sorgt für Empörung

Zuletzt sorge schon der Russe Andrey Rublev bei seinem Erstrunden-Duell für einen Eklat. Er schlug einen Ball mit so starker Wucht gegen seine Bank, sodass der Rückschlag einen Helfer fast am Kopf traf. Der Helfer war gerade dabei, den Platz abzuziehen. Anschließend schmiss Rublev noch eine Flasche auf den Boden, die daraufhin kaputtging.

Andrey Rublev verfehlte bei seinem Wutausbruch einen Helfer nur knapp.
Andrey Rublev verfehlte bei seinem Wutausbruch einen Helfer nur knapp. © Javier Garcia / Imago Images

Der Russe entschuldigte sich auf der anschließenden Pressekonferenz für sein Fehlverhalten. „Ich habe für einen Moment die Beherrschung verloren. Natürlich bedauere ich, was ich getan habe. Es ist inakzeptabel, den Ball so zu schlagen“. Die Zuschauer und Zuschauerinnen hatten Rublevs Wutausbruch sofort mit einem Pfeifkonzert quittiert. (Jan Oeftger)

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