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Das Deutsche Sportabzeichen ist der Beweis für Sportlichkeit, denn: Wer alle Prüfungen besteht und sich die Ehrennadel ans Revers heftet, darf selbstbewusst sagen: "Ich bin fit."
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Das Deutsche Sportabzeichen ist der Beweis für Sportlichkeit, denn: Wer alle Prüfungen besteht und sich die Ehrennadel ans Revers heftet, darf selbstbewusst sagen: "Ich bin fit."

Deutsches Sportabzeichen

Fitness wird belohnt!

Das Deutsche Sportabzeichen ist der Beweis für Sportlichkeit, denn: Wer alle Prüfungen besteht und sich die Ehrennadel ans Revers heftet, darf selbstbewusst sagen: "Ich bin fit."

Frankfurt/Main (ddp) - Man muss in diesem Jahr nicht bis nach Peking fahren, um hautnah Olympia-Stimmung zu erleben. Bronze, Silber und gar Gold wird auch daheim verliehen - und zwar für jedermann.

Voraussetzung ist, dass man auf der Tartanbahn selbst an den Start geht und die Prüfungen für das Deutsche Sportabzeichen absolviert. "Fast eine Million Deutsche werden pro Jahr für ihre Leistungen mit dem traditionsreichen Orden ausgezeichnet", sagt Bernd Laugsch, Sportabzeichen-Verantwortlicher beim Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) in Frankfurt am Main.

Hinzu kommen mindestens doppelt so viele, die sich an der Herausforderung versuchen, aber die auferlegten Weiten, Höhen oder Zeiten mangels Training nicht schaffen. "Man darf die Bedingungen in den einzelnen Disziplinen nicht unterschätzen", betont Laugsch. Ein kontinuierliches Training über das ganze Jahr sei schon nötig, um bei dem Test auf allgemeine Sportlichkeit zu reüssieren: "Der Erwerb des Abzeichens ist dann gewissermaßen der Höhepunkt eines Sportlerjahres", sagt der Experte.

Wer die Prüfungen besteht und sich die Ehrennadel ans Revers heftet, dürfe durchaus selbstbewusst sagen: "Ich bin fit." Und gerade das können viele Deutsche heute nicht mehr von sich behaupten. Bereits unter Jugendlichen sind Bewegungsmangel und Übergewicht zu einem verbreiteten Problem geworden. "Viele Kinder beherrschen nicht einmal mehr die einfachsten Koordinationsübungen", beklagt Laugsch.

Das Sportabzeichen kann für den Nachwuchs, aber auch für Erwachsene ein guter Anreiz sein, in ein regelmäßiges Fitnesstraining einzusteigen. Die Prüfung selbst ist in die fünf Gruppen Schwimmen, Sprungkraft (Weit- oder Hochsprung), Schnelligkeit (zum Beispiel Kurzstreckenläufe oder Fahrradsprints), Schnellkraft (Kugelstoßen und Schleuderballwerfen) und Ausdauer (Mittelstreckenlauf, längere Radtour oder Vergleichbares) unterteilt.

Es kommt also nicht darauf an, in einer einzelnen Sportart der Crack zu sein, sondern man muss über eine Allround-Fitness verfügen, um zu bestehen. "Vor ein paar Jahren haben sich mal einige Profi-Fußballer von Bayer 04 Leverkusen an den Anforderungenversucht, sie sind beim Schwimmen gescheitert", erzählt DOSB-Experte Laugsch. Die Fußballer hatten sich die Prüfungen wie viele andere leichter vorgestellt, als sie tatsächlich sind.

Altersbeschränkungen gibt es beim Sportabzeichen nicht, es kann beispielsweise vom Schulkind, von der Hausfrau und vom Ruheständler erworben werden. Allerdings sind die Anforderungen unterschiedlich hoch, sie richten sich nach der jeweiligen Altersklasse. Mitglied in einem Verein muss man nicht sein. Deutscher Olympischer Sportbund, Landessportbünde, Sportvereine und Sportämter geben Auskünfte über Abnahmezeiten und -orte, Vorbereitungskurse, Sportabzeichen-Treffs und sonstige Fragen der Verleihung. Zudem sind alle wichtigen Infos auf der Internetseite www.deutsches-sportabzeichen.de abrufbar.

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