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KSC feuert Coach Scharinger - Nachfolge offen

Als «Feuerwehrmann» vor erst sieben Monaten verpflichtet - und nun in höchster Not selbst gefeuert: Der stark abstiegsgefährdete ...

Karlsruhe. Als «Feuerwehrmann» vor erst sieben Monaten verpflichtet - und nun in höchster Not selbst gefeuert: Der stark abstiegsgefährdete Karlsruher SC hat sich erwartungsgemäß von seinem Trainer Rainer Scharinger getrennt.

«Die Ergebnisse, die Tabelle, aber auch die Einschätzung haben keine andere Wahl gelassen», sagte Ingo Wellenreuther, der Präsident des Tabellenvorletzten der 2. Fußball-Bundesliga. Sportdirektor Oliver Kreuzer begründete die Entscheidung nach zehn sieglosen Spielen in Serie und dem Absturz auf einen direkten Abstiegsplatz so: «Wir mussten im Sinn des Vereins handeln.»

Einen Nachfolger für den inzwischen glück- und erfolglosen Scharinger präsentierten die KSC-Verantwortlichen noch nicht. Angeblich stehen 20 Kandidaten auf Kreuzers Liste. «Wir wollen einen im Abstiegskampf erfahrenen Trainer», sagte der ehemalige KSC- und Bayern-Profi. Angeblich ist auch Milan Sasic im Gespräch, den der MSV Duisburg erst vor ein paar Tagen entlassen hat.

Vorübergehend soll es erneut Markus Kauczinski richten. Der Coach der Regionalliga-Mannschaft fungierte in den letzten beiden Jahren bereits zweimal als Übergangslösung, hat aber noch nicht die notwendige Lizenz für ein Dauerengagement.

Die Badener hatten Scharinger am 2. März verpflichtet. Mit dem 44-Jährigen konnte sich der KSC noch am letzten Spieltag vor dem Abstieg retten. In dieser Saison rutschte der Traditionsclub nach ordentlichem Start jedoch immer weiter ab. Nach der desaströsen Vorstellung beim 1:5-Debakel bei Neuling Dynamo Dresden zeichnete sich ab, dass Scharinger gehen muss.

Das Präsidium hatte am Sonntagabend lange getagt und «alle Seiten angehört», wie Wellenreuther sagte. Nachdem alle «eine Nacht darüber geschlafen» hätten, sei die Entscheidung am Montag gefallen. «Anschließend haben wir mit Trainer und Berater eine sehr faire Vereinbarung für beide Seiten getroffen.» Scharingers Vertrag lief ursprünglich bis zum 30. Juni 2012.

Wellenreuther versicherte: «Wir sind im Guten und freundschaftlich auseinandergegangen. Wer um unsere Beziehung weiß, weiß, dass dies heute wehtut und uns schwergefallen ist.» Auch Kreuzer betonte das gute Verhältnis zu Scharinger, der früher ebenfalls für den KSC gespielt hat.

Der KSC-Präsident Wellenreuther erklärte aber auch, dass die Verantwortlichen nach den Gesprächen zur Überzeugung gelangt seien, «dass wir jetzt einen neuen Impuls brauchen, weil es im Detail nicht erklärbar war, wie es zu diesen Leistungsschwankungen kommt». Kreuzer kündigte vor dem Kellerduell am Freitag gegen den FC Ingolstadt eine härtere Gangart an: «Wir werden so eine Leistung wie in Dresden nicht mehr akzeptieren. Es geht um den KSC. So eine Einstellung können wir nicht mehr tolerieren.» (dpa)

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