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Kimi Raikkönen und Fernando Alonso lachen auf einer FIA-Pressekonferenz.
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Kimi Raikkönen und Fernando Alonso lachen auf einer FIA-Pressekonferenz.

Formel 1

Ferrari bestätigt Verpflichtung von Alonso

Der italienische Formel-1-Rennstall Ferrari hat die Verpflichtung von Ex-Weltmeister Fernando Alonso bestätigt. Die Trennung von Kimi Räikkönen indes wird teuer.

Maranello. "Habemus Alonso" - Nach einem monatelangen Versteckspiel hat Ferrari die Verpflichtung von Fernando Alonso am Mittwoch offiziell bestätigt. Anders als bei der Papstwahl in Rom stieg in Maranello kein weißer Rauch über dem Ferrari-Werk auf, der italienische Formel 1-Rennstall begnügte sich mit einer knappen Mitteilung auf seiner Homepage. Darin teilte die Scuderia mit, dass man sich mit dem zweimaligen Formel-1-Weltmeister auf einen Dreijahresvertrag geeinigt habe.

An der Seite des Spaniers werde in der kommenden Saison Felipe Massa starten. Massa-Vertreter Giancarlo Fisichella werde als Ersatzfahrer fungieren. Zum ungeliebten Kimi Räikkönen dagegen sagte Ferrari vor dem Grand Prix im japanischen Suzuka "Addio!"

"Wir sind sehr glücklich, einen erfolgreichen Piloten in unserem Team begrüßen zu können, der seine außerordentliche Klasse mit zwei Weltmeistertiteln unter Beweis gestellt hat", begrüßte Ferrari- Teamchef Stefano Domenicali seinen neuen Star. Der bisher für Renault fahrende Alonso sei eine "außergewöhnliche Persönlichkeit". "Wir sind sicher, dass er mit Felipe das bestmögliche Duo für unser Team bilden wird", betonte Domenicali.

Nach Angaben des spanischen Radiosenders Cadena SER erhält Alonso ein Jahressalär von 25 Millionen Euro. Zudem soll der Kontrakt eine Option für eine Verlängerung um weitere drei Jahre beinhalten. "Ferrari badet Alonso in Gold", titelte die angesehene Zeitung "El País" bereits am Mittwoch.

Teure Trennung ohne Schlammschlacht

Alonsos Vorgänger Räikkönen verabschiedete Ferrari am Mittwoch mit großem Dank und Lob: "Er verlässt uns zum Saisonende nach einer erfolgreichen Partnerschaft voller Erfolge, die den Gewinn der Fahrer-Weltmeisterschaft 2007 mit sich brachte und dazu beitrug, dass Ferrari 2007 und im folgenden Jahr den Konstrukteurstitel gewann", hieß es auf der Internetseite des Rennstalls. "Dafür möchten wir Kimi danken", teilte Ferrari mit.

Räikkönen hatte den italienischen Rennstall nach dem Rücktritt von Rekordweltmeister Michael Schumacher immerhin zu drei Titeln geführt. Die große Liebe war das Verhältnis des Finnen mit dem italienischen Rennstall aber nie. Die Trennung erfolgte ohne Schlammschlacht, war für Ferrari aber wohl nicht billig: Laut "El País" hatte der Finne ursprünglich eine Abfindung von 65 Millionen Euro verlangt, gebe sich jetzt aber mit 45 Millionen zufrieden.

"Wir haben uns einvernehmlich darauf geeinigt, unsere bis Ende 2010 ausgelegte Zusammenarbeit bereits ein Jahr vorher zu beenden", erklärte Räikkönen. "Es tut mir sehr leid, eine Mannschaft zu verlassen, mit der ich drei fantastische Jahre mit vielen Siegen verbracht habe", sagte der Finne.

Teamchef Domenicali ist sich sicher, dass Räikkönen in den verbleibenden Rennen noch einmal alles für Ferrari geben werde. Danach wird er nach Meinung vieler Experten zu McLaren-Mercedes zurückkehren. Dort werde der bisher mit 30 Millionen Euro im Jahr honorierte Finne künftig 20 Millionen verdienen, berichtete "El País". (dpa)

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