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DSV-Alpinchef Wolfgang Maier will mit Aushängeschild Felix Neureuther bald in Ruhe besprechen, was ihn denn störe.

Nach mutmaßlich letztem Rennen

Was nun, Herr Neureuther? Nicht mal die Gattin blickt noch durch

Macht er nun weiter, oder nicht? Die Zukunft von Felix Neureuther im Profi-Skisport ist weiter unklar. Ein Verbleib des DSV-Athleten ist wohl gleich von mehreren Punkten abhängig.

Are - Auch Miriam Neureuther blickt nicht mehr durch, dabei sollte sie es ja am ehesten wissen. Doch mittlerweile hat Felix Neureuther auch seine Ehefrau dermaßen verwirrt, dass sie keine belastbare Aussage mehr treffen mag, ob der Gatte nun am Saisonende wie wohl zunächst angedacht zurücktritt - oder eben weitermacht. "Natürlich haben wir drüber gesprochen. Es gibt auch eine Tendenz, aber er ändert auch öfter seine Meinung. Da er mit so viel Leidenschaft dabei ist", sagte Miriam Neureuther der „Bild“.

Die Aussagen der Gattin legen nahe, dass der Rücktritt bislang die wahrscheinlichste Option war. Ihr Verweis auf die "Leidenschaft", mit der Felix Neureuther ganz offensichtlich nach wie vor Skirennen fährt, nährt nun die Vermutung, dass er in der Tat gar nicht aufhören will. Und am Ende der WM in Are durfte sich der 34 Jahre alte Partenkirchner trotz seiner Disqualifikation im Slalom auch zurecht fragen: Warum sollte ich? Ich kann es ja noch.

Nach seinem mutmaßlich letzten großen Rennen überraschte Felix Neureuther mit der Auskunft, die Entscheidung sei "auch vor der WM" stets offen gewesen, also mitnichten schon getroffen. Und er habe auch stets vorgehabt, diese Saison zu Ende zu fahren, also die ausstehenden Slaloms in Kranjska Gora (10. März), wo er am 4. Januar 2003 sein Debüt im Weltcup gab, und beim Finale in Andorra (17. März). Erst danach, versicherte er, wollte und wolle er mit den Trainern besprechen, wie es weitergehe.

Felix Neureuther: „Ich muss wieder fühlen, dass ich konkurrenzfähig bin"

Felix Neureuther sagte vor der Heimreise nach München am Montag auch: "So, wie es momentan ist, lass ich es bleiben." Er begründete dies mit dem schlechten Zustand des Slalom-Teams, für das er immer den Kopf hinhalten müsse, "da muss man analysieren, an was es gelegen hat, auch in welche Richtung der Verband ziehen will". Von dieser Kritik nahm er zugleich namentlich Kollegen wie Stefan Luitz und Dominik Stehle aus - sowie die Trainer. Wer oder was ihm nicht passt? "Intern."

Die Harmonie in der Mannschaft sei wichtig, betont Neureuther, "weil ich ein Teil davon bin". Es wäre freilich überraschend, sollte sich dieses Problem nicht lösen lassen. Zwei Dinge muss Neureuther aber auch selbst klären: "Das Material ist ein anderes Thema, wie es da weitergeht. Ich muss wieder fühlen, dass ich konkurrenzfähig bin", sagte er über die Ski jener Firma, an die er sich bis 2022 gebunden hat. Auch kein Geheimnis: Neureuther müsste wieder mehr trainieren.

DSV-Alpinchef Wolfgang Maier will mit seinem Aushängeschild bald in Ruhe besprechen, was ihn denn störe. Er sagt auch, er sei überzeugt, dass Neureuther, sollte er weitermachen, "die Top Drei allemal wieder erreichen würde". Und spätestens seit Sonntag sieht Neureuther dies wohl ähnlich: Er wäre nach einer Saison voller Rückschläge ohne den "Einfädler" guter Sechster geworden, es war für ihn, für alle der Beweis: Da geht noch was.

"Ich freue mich sehr aufs Leben danach", sagte Neureuther am Sonntag noch über seine Zukunft, "ich bin aber", ergänzte er wenig überraschend, "halt auch noch leidenschaftlicher Skifahrer." In diesem Punkt gibt es auch bei Neureuthers keine zwei Meinungen.

Nun ist es offiziell: Der früherer Skirennläufer aus Garmisch-Partenkirchen geht beruflich neue Wege. Felix Neureuther ersetzt Maria Höfl-Riesch als neuer Skisport-Experte bei der ARD. Auch beim BR wird er eingesetzt, wie Merkur.de* berichtet.

Nun ist es offiziell: Der früherer Skirennläufer aus Garmisch-Partenkirchen geht beruflich neue Wege. Felix Neureuther ersetzt Maria Höfl-Riesch als neuer Skisport-Experte bei der ARD. Auch beim BR wird er eingesetzt, berichtet Merkur.de*

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SID

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