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Präsentiert den Pokal: BVB-Trainer Jürgen Klopp.
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Präsentiert den Pokal: BVB-Trainer Jürgen Klopp.

Borussia Dortmund

So feiert Dortmund das Double

200.000 Menschen lassen in Dortmund den Double-Sieger BVB hochleben. Rund um den Borsigplatz herrscht Ausnahmezustand. „Das ist so beeindruckend, so außergewöhnlich. Ich musste mit den Tränen kämpfen“, schwärmt BVB-Trainer Klopp.

Der Feier-Wahnsinn in Schwarz und Gelb hatte Dortmund am Sonntag fest im Griff: Rund 200.000 Fans bereiteten den Stars des deutschen Fußball-Meisters Borussia Dortmund einen begeisterten Empfang, nachdem die Mannschaft von Trainer Jürgen Klopp nach dem 5:2-Pokaltriumph am Samstag gegen Bayern München aus Berlin kommend am Nachmittag in Dortmund gelandet waren.

Nach ihrer Ankunft trug sich die BVB-Mannschaft am Flughafen bei einem kleinen Festakt mit 400 geladenen Gästen zunächst ins Goldene Buch der Stadt ein. Oberbürgermeister Ullrich Sierau würdigte das Team als „goldene Generation des Fußballs“.

Überschwängliche Stimmung

Beim anschließenden Autokorso, der pünktlich bei Sonnenschein um 18.09 Uhr vom Hoeschpark startete, konnte sich das BVB-Team nur im Schneckentempo durch die Menschenmassen voran bewegen. Viele Spieler verbargen dabei ihre Augen nach den Feierlichkeiten in Berlin hinter Sonnenbrillen. Die Stimmung entlang der Strecke war überschwänglich.

Die Spieler präsentierten unter großem Jubel immer wieder die Meisterschale und den Pokal. Es herrschte Ausnahmezustand, die Fans saßen teilweise in den Bäumen. „Das ist so beeindruckend, so außergewöhnlich. Ich musste mit den Tränen kämpfen“, sagte Klopp. Auch Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke genoss das Jubelbad in der Menge: „Das ist einfach unfassbar. Es sind noch mehr Menschen auf den Straßen als im vergangenen Jahr.“

Die Fans der Dortmunder hatten den Finaltriumph gegen den FC Bayern in der Dortmunder Innenstadt bereits am Samstagabend gefeiert. Unmittelbar nach de

Neun Festnahmen in der Nacht

m Abpfiff gab es Hupkonzerte und Autokorsos durch die City, die Fans schwenkten überschwänglich die schwarz-gelben Vereinsflaggen. In der langen Party-Nacht ging es nicht immer friedlich zu. Bis 01.00 Uhr am Sonntagmorgen stellte die Polizei 35 Strafanzeigen unter anderem wegen Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz, Beleidigung und Körperverletzung. Insgesamt wurden neun Personen in Gewahrsam genommen, 38 Platzverweise wurden ausgesprochen.

Während der Begegnung und der anschließenden Feierlichkeiten war in einigen Public-Viewing-Zonen Pyrotechnik gezündet worden. In 24 Fällen konnten Tatverdächtige festgestellt werden, gegen die ein Straf- bzw. Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet wurde. An verschiedenen Plätzen in der Dortmunder Innenstadt waren Public Viewing Veranstaltungen eingerichtet worden. In der Spitze verfolgten 8400 Zuschauer am Friedensplatz und 5500 Personen am Hansaplatz die Begegnung. In den Westfalenhallen fanden sich 11.000 BVB Fans ein. Am Samstag und Sonntag wurden das Pokalendspiel und der Meisterkorso auf drei Leinwänden übertragen. (sid)

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