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Vom Fehlerteufel geritten

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Derzeit nicht in Bestform: Roger Federer
Derzeit nicht in Bestform: Roger Federer © rtr

Roger Federer ist beim Masters-Turnier in Miami früh gescheitert. Er verlor gegen den Tschechen Tomas Berdych. Unterdessen kehrt Tommy Haas Deutschland den Rücken.

Roger Federer ist nur zwei Wochen nach seinem Drittrunden-Aus in Indian Wells auch beim Masters-Turnier in Miami früh gescheitert. Der Weltranglistenerste aus der Schweiz unterlag im Achtelfinale 4:6, 7:6 (7:3), 6:7 (6:8) gegen den Tschechen Tomas Berdych. Benjamin Becker dagegen konnte ein positives Fazit ziehen, obwohl auch der Tennisprofi aus Mettlach durch eine 6:7 (4:7), 3:6-Niederlage gegen den US-Amerikaner Andy Roddick aus der mit 4,5 Millionen Dollar dotierten Veranstaltung ausschied.

"Ich bin mit meinem Tennis zufrieden, mit den Ergebnissen noch nicht so", sagte der auf Rang 39 notierte Mettlacher. Auch wenn die möglich scheinende Überraschung ausblieb, durfte der 28-Jährige erhobenen Hauptes vom Hartplatz gehen. Dabei hatte Becker im ersten Durchgang schon mit 4:1 geführt, doch dann vergab er drei Breakbälle. "Zumindest den ersten Satz muss ich gewinnen, da hatte er noch nicht so in sein Spiel gefunden", sagte Becker. Dennoch war er mit seinem Abschneiden in Miami zufrieden. "Wenn mir jemand vor Turnierbeginn gesagt hätte, dass ich die vierte Runde erreiche, hätte ich sofort gesagt: super."

Für Federer begann derweil am Mittwoch um 16 Minuten nach Mitternacht seine ganz persönliche Geisterstunde. Tomas Berdych verwandelte seinen ersten Matchball zum Sieg, nachdem Federer zuvor beim Stand von 6:5 seine Chance aufs Viertelfinale nicht hatte nutzen können.

"Ich habe gegenwärtig einfach Probleme mit meinem Spiel, das Timing stimmt nicht, keine Ahnung, wo die Fehler herkommen", sagte der Weltranglisten-Erste. Der 28-Hährige beendete den ersten Satz mit einem Doppelfehler und produzierte insgesamt 62 leichte Fehler. "Das treibt mich an, mehr zu trainieren", erklärte der Grand-Slam-Rekordsieger.

Haas hat einen US-Pass

Der derzeit verletzte Tommy Haas kehrt Deutschland immer mehr den Rücken. Seit dem 27. Januar ist der gebürtige Hamburger amerikanischer Staatsbürger und wird bei der Spielervereinigung ATP nun auch als "Tommy Haas (USA)" geführt. "Es war sein Wunsch, das so zu handhaben", sagte eine ATP-Sprecherin. Seinen deutschen Pass hat Haas behalten ("Sonst hätte ich das nicht gemacht"), für das deutsche Daviscup-Team kann er damit nach wie vor spielen. "Ob das aber bald wieder der Fall sein wird, kann ich noch nicht sagen", teilte Haas auf seiner Homepage (www.tommy-haas.net) mit. (dpa/sid)

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