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Für Britta Heidemann wären es 2016 ihre vierten Olympischen Spiele. Foto: Marius Becker

Fechterin Heidemann plant Olympia-Start 2016

Weltklassefechterin Britta Heidemann plant ihren Start bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro. "2016 steht auf meinem Plan, wenn es körperlich und vom Kopf her geht", sagte die Degen-Olympiasiegerin von Peking der Nachrichtenagentur dpa.

Weltklassefechterin Britta Heidemann plant ihren Start bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro. "2016 steht auf meinem Plan, wenn es körperlich und vom Kopf her geht", sagte die Degen-Olympiasiegerin von Peking der Nachrichtenagentur dpa.

Sollte die 31-Jährige vom TSV Bayer 04 Leverkusen die im Mai 2015 beginnende Qualifikation erfolgreich überstehen, wären Rio ihre vierten Olympischen Spiele. 2014 ist für Heidemann "fechterisch ein Übergangsjahr". Heidemann: "Ich fahre dieses Jahr im Schongang und nehme selektiv an Wettkämpfen teil." Sie will ihre Verletzungsprobleme an der Fechthand und an der Achillessehne endgültig in den Griff bekommen und zum gegebenen Zeitpunkt darüber befinden, ob Rio für sie tatsächlich infrage kommt. "Das wird letzten Endes von meiner körperlichen Entwicklung abhängen."

Langweilig wird es Britta Heidemann trotz der Fechtpausen nicht. Aktuell ist die China-Expertin Interviewerin für das chinesische Staatsfernsehen, das die Athletin für eine Fußball-WM-Serie verpflichtet hat. In dieser Woche führte sie aus diesem Grund Gespräche mit Vertretern von Bayern München. Zudem ist sie aktuell Botschafterin der Kampagne "Bewegung gegen Krebs".

Ihre TV-Aktivitäten will sie in diesem Jahr ausweiten. Für das ARD-Morgenmagazin wird Britta Heidemann während der WM in Brasilien Beiträge liefern. "Ja, ich werde eines der ARD-Gesichter der WM sein", sagte sie der dpa.

Und Britta Heidemann wagt noch etwas Neues: Im April wird sie den niederländischen "Walzerkönig" André Rieu auf seiner Tournee nach China, Taiwan und Singapur begleiten. Die fließend Chinesisch sprechende Heidemann wird Rieus Moderationen für das Publikum übersetzen und im Showprogramm ein chinesisches Volkslied singen.

"Ich freue mich riesig auf die Konzerte. China ist meine zweite Heimat. Dort live vor Tausenden Zuschauern mit André Rieu und dem Johann-Strauss-Orchester auf der Bühne zu stehen, ist absolut fantastisch", sagte die Peking-Olympiasiegerin unlängst. (dpa)

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