Doping

Mo Farah: Wäre der Erste gewesen, der Salazar verlassen hätte

Von 2011 bis 2017 trainierte Farah unter Salazar, der Ende September 2019 von einem US-Schiedsgericht wegen Verstößen gegen die Anti-Doping-Richtlinien für vier Jahre gesperrt worden war.

Großbritanniens Lauf-Superstar Mo Farah (36) bedauert, dass er nicht früher von den Doping-Machenschaften seines früheren Trainers Alberto Salazar (61) erfahren hat. Hätte er davon "gewusst", wäre er "der Erste gewesen", der sich von dem skandalumwitterten ehemaligen Chefcoach des mittlerweile eingestellten "Nike Oregon Projects" getrennt hätte: "Das ist etwas ärgerlich, ich wünschte, ich hätte es schneller gewusst."

Von 2011 bis 2017 trainierte Farah unter Salazar, der Ende September 2019 von einem US-Schiedsgericht wegen Verstößen gegen die Anti-Doping-Richtlinien für vier Jahre gesperrt worden war. Der britische Leichtathletik-Verband (UKA) hatte zuletzt angekündigt, seine Zusammenarbeit mit Salazar von einer unabhängigen Kommission überprüfen zu lassen. Die Ergebnisse sollen im Frühling vorliegen.

Farah hat Dopinganschuldigungen gegen ihn stets vehement zurückgewiesen. Er habe keine Angst davor, seine eingefrorenen Proben erneut testen zu lassen, sagte er dem Daily Telegraph.

Farah hatte bei den Olympischen Spielen 2012 in London und 2016 in Rio jeweils Gold über 5000 und 10.000 m gewonnen. Bei der Heim-WM 2017 in London gewann er seinen insgesamt sechsten WM-Titel. Nach einem Ausflug auf die Marathon-Strecke will er für Olympia in Tokio wieder auf die Bahn zurückkehren. (sid)

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