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Jorge Martinez Boero beim Start des Rennens, nur wenige Stunden vor seinem Sturz.
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Jorge Martinez Boero beim Start des Rennens, nur wenige Stunden vor seinem Sturz.

Rallye Dakar

Fahrer tödlich verunglückt

Die Rallye Dakar hat schon am Auftakttag das erste Todesopfer gefordert. Der argentinische Motorradfahrer Jorge Martinez ist auf der ersten Etappe von Mar del Plata nach Santa Rosa de la Pampa in Argentinien tödlich verunglückt.

Die Rallye Dakar hat schon am Auftakttag das erste Todesopfer gefordert. Der argentinische Motorradfahrer Jorge Martinez ist auf der ersten Etappe von Mar del Plata nach Santa Rosa de la Pampa in Argentinien tödlich verunglückt.

Die 33. Rallye Dakar hat noch nicht richtig begonnen, da beklagt der berühmt-berüchtigte Wüsten-Marathon auch schon das erste Todesopfer. Der argentinische Motorradrennfahrer Jorge Martinez erlag am Neujahrstag seinen schweren Verletzungen, die er bei einem Unfall auf der ersten Etappe erlitten hatte. Das bestätigten die Organisatoren am Sonntagabend auf der offiziellen Dakar-Webseite.

Martinez wurde nur 38 Jahre alt. Der Argentinier ist das 61. Todesopfer der berühmt-berüchtigten Rallye. „Seiner Familie und seinen Angehörigen möchte die Rennleitung der Rallye hiermit ihr herzliches Beileid zum Ausdruck bringen“, schrieb der Veranstalter auf seiner Homepage.

Nach Angaben der Offiziellen hatte Martinez unmittelbar nach seinem Unfall um 11.19 Uhr Ortszeit bei Kilometer 55 der Spezialwertung einen Herzstillstand erlitten. Nur fünf Minuten nach dem Unglück seien Ärzte per Hubschrauber zum Unfallort gebracht worden, erklärten die Organisatoren. Die Mediziner leiteten umgehend Wiederbelebungsmaßnahmen ein. Auf dem Weg ins Krankenhaus sei Martinez aber schließlich im Hubschrauber verstorben.

Martínez nahm zum zweiten Mal an der Dakar teil. Im vergangenen Jahr hatte er nach vier Etappen aufgegeben. In diesem Jahr schrieb er noch kurz vor dem Start euphorisch auf Facebook: „Ich bin so stolz.“

Die 33. Rallye Dakar war am Sonntag im argentinischen Badeort Mar del Plata eröffnet worden. Die zweite Etappe führt am Montag über 777 Kilometer (290 km Wertungsprüfung) in Argentinien von Santa Rosa de la Pampa nach San Rafael. Der Wüsten-Marathon, der seit 2009 in Südamerika ausgetragen wird, endet nach insgesamt 8.377 Kilometern am 15. Januar zum ersten Mal in Perus Hauptstadt Lima.

Nowizki gewinnt Etappe

Die Etappe gewann Leonid Nowizki mit seinem deutschen Beifahrer Andreas Schulz (München). Der Russe bewältigte in seinem Mini All4 die 57 Wertungskilometer auf dem 820 km langen Startabschnitt in 32 Minuten und zwölf Sekunden und ließ damit seine X-raid-Teamkollegen Krzysztof Holowczyc (Polen) und Dakar-Rekordgewinner Stephane Peterhansel (Frankreich) hinter sich. Beifahrer Dirk von Zitzewitz (Karlshof) kam mit seinem südafrikanischem Piloten Giniel de Villiers auf Platz vier.

Bei den Motorradfahrern hat sich Francisco Lopez den ersten Etappensieg gesichert. Der Chilene unterbot mit 32 Minuten 37 Sekunden die zuvor von Vorjahressieger Marc Coma (Spanien) aufgestellte Bestzeit um 14 Sekunden, die drittbeste Tageszeit erzielte der Argentinier Javier Pizzolito. (dpa/sid)

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