Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Wegen des Klimawandels sind Zecken jetzt das ganze Jahr über aktiv - und Bisse werden wahrscheinlicher. Damit steigt auch das Risiko, an Borreliose oder Hirnentzündung zu erkranken.
+
Wegen des Klimawandels sind Zecken jetzt das ganze Jahr über aktiv - und Bisse werden wahrscheinlicher. Damit steigt auch das Risiko, an Borreliose oder Hirnentzündung zu erkranken.

Krankheitsüberträger

Experten warnen vor steigender Zeckengefahr

Wegen des Klimawandels sind Zecken jetzt das ganze Jahr über aktiv - und Bisse werden wahrscheinlicher. Damit steigt auch das Risiko, an Borreliose oder Hirnentzündung zu erkranken.

Berlin/Bonn (dpa) - Experten haben vor einer steigenden Gefahr von Zeckenstichen durch den Klimawandel gewarnt. Die Zecken "sind jetzt bereits das ganze Jahr aktiv und dringen rasant in neue Lebensräume vor", teilte die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald in Bonn mit. Damit steige für Menschen das Risiko, an gefährlichen Infektionen wie Borreliose oder der Hirnentzündung Frühsommer- Meningoenzephalitis (FSME) zu erkranken. Bereits jetzt im Februar werde die Gefahr eines Zeckenstichs größer.

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) ist in Deutschland etwa jede fünfte erwachsene Zecke mit Borrelien infiziert, 1,5 bis 6 Prozent aller Zeckenstiche führen zu einer Infektion. Nach RKI- Angaben gibt es mehr als 60000 neue Borreliose-Erkrankungen pro Jahr. Die Krankheit kann Nervensystem, Gelenke und Gewebe schädigen. Während Zecken bundesweit mit Borrelien durchseucht sind, kommen FSME-Viren nur bei Zecken in bestimmten Risikogebieten in Süddeutschland vor.

Die Experten rieten zu besonderen Vorsichtsmaßnahmen. Waldbesucher sollten Gebüsch, Unterholz und hohe Gräser meiden, helle und geschlossene Kleidung tragen und nach dem Spaziergang Kleidung und Körper nach Zecken absuchen. Der Deutsche Tierschutzbund riet Tierbesitzern angesichts des milden Winters zur Vorbeugung gegen Zecken und Mücken. Sie könnten im schlimmsten Fall Krankheiten übertragen, die für Tiere tödlich sind. Mit der Auwaldzecke breitet sich nach Angaben der Wald-Schutzgemeinschaft eine neue Art in Deutschland aus, die beim Hund die Babesiose überträgt, die auch als Hunde-Malaria bezeichnet wird. Auch Katzenhalter sollten ihre Tiere gegen Flöhe und Zecken schützen.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare