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Paul Biedermann - Freistil-Europarekordler in seinem Element.

Kurzbahn-EM

Europarekorde durch Artemjewa und Leveaux

Paul Biedermann hat bei den Kurzbahn-Europameisterschaften der Schwimmer in Rijeka souverän das Finale über 400 Meter Freistil erreicht. Über 50 Meter Brust der Frauen und 50 Meter Freistil der Herren wurden neue Europarekorde aufgestellt.

Rijeka. Paul Biedermann hat bei den Kurzbahn-Europameisterschaften der Schwimmer in Rijeka souverän das Finale über 400 Meter Freistil erreicht. Über 50 Meter Brust der Frauen und 50 Meter Freistil der Herren wurden neue Europarekorde aufgestellt.

Biedermann, Europarekordler aus Halle/Saale, gewann seinen Vorlauf und schlug am Donnerstag in der kroatischenHafenstadt in 3:39,62 Minuten als Gesamtzweiter an. Schneller als Biedermann war nur der Italiener Federico Colbertaldo in 3:38,49. In den Finalrennen ab 16.30 Uhr (Eurosport) gilt Biedermann neben der Lagen-Staffel als aussichtsreichster deutscher Medaillenkandidat.

Die Russin Walentina Artemjewa verbesserte am Donnerstag in Rijeka über 50 Meter Brust ihren eigenen Euroarekord um 3/100 auf 29,83 Sekunden. Die beiden deutschen Starterinnen erreichten an der kroatischen Adriaküste problemlos das Halbfinale. Janne Schäfer (Heidelberg) schlug in 30,89 als Gesamtvierte der Vorläufe an, Kerstin Vogel (Köln) wurde in 31,28 Zehnte.

Der Franzose Amaury Leveaux einen Europarekord über 50 Meter Freistil aufgestellt. Der 23-Jährige blieb am Donnerstag in 20,80 Sekunden 1/100 unter der bisherigen Bestmarke des Kroaten Duje Draganja. Es war der 105. Europarekord in diesem Jahr. Der Olympiasieger über 100 Meter, Alain Bernard aus Frankreich, scheiterte überraschend. Seine Zeit von von 21,13 war zwar diedrittschnellste des Vorlaufs, doch der Europäische Schwimmverband LEN lässt nur zwei Starter pro Nation im Halbfinale bzw. Finale starten. Frederick Bousquet (21,07) war der zweitschnellste Franzose.

Von den drei deutschen Startern qualifizierte sich allein Steffen Deibler für das Halbfinale der besten 16 am Nachmittag. Der Hamburger schaffte in 21,59 die zehntschnellste Zeit. Hingegen scheiterten Rafed El-Masri (Essen/21,84) als 23. und Stefan Herbst (Leipzig/22,29) auf Platz 35.

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