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Tour de France

Es wird weitergeradelt

Corona-Tests bei Tour fallen negativ aus.

Der Direktor der Tour de France ist positiv auf eine Corona-Infektion getestet worden, alle Fahrer und Teammitglieder können das Rennen indes nach negativen Testresultaten fortsetzen. Wie Veranstalter ASO am Dienstagmittag mitteilte, sei bei Tourchef Christian Prudhomme das Virus beim obligatorischen Test im Rahmen des Ruhetages nachgewiesen worden, der 59-Jährige muss sich für mindestens eine Woche von der Frankreich-Rundfahrt zurückziehen.

Das befürchtete Corona-Chaos nach dem Testmarathon am Sonntag und Montag blieb allerdings aus. Sämtliche 166 von ursprünglich 176 noch im Rennen befindlichen Fahrern traten zur zehnten Etappe an, auch die sonstigen Teammitglieder konnten weiter ihrem Job nachgehen. Hektik gab es allerdings beim Team Deceuninck-Quick Step. Bei der belgischen Mannschaft sei bei der Probe eines Teammitgliedes im Labor ein Fehler unterlaufen. Die betreffende Person wurde am Dienstagmorgen eilig mit einem Krankenwagen zu einem erneuten Tests gefahren, dieser fiel dann aber negativ aus.

Ab Sonntagabend waren alle Mitglieder der „Team-Blasen“ – rund 650 Fahrer, Verantwortliche und Betreuer – auf eine Infektion mit dem Coronavirus getestet worden. Es waren die ersten Tests seit dem Star der Tour am 29. August in Nizza. Das Tour-Reglement sieht ein strenges Durchgreifen vor: Bei zwei positiven Tests binnen sieben Tagen in einem Team wird die gesamte Mannschaft vom Rennen ausgeschlossen. Die Sportler werden weitestgehend abgeschottet, dazu jeden Tag medizinisch überwacht und auf Symptome untersucht. Die Fans am Straßenrand hielten sich freilich nicht überall ans wichtige Gebot des Abstandhaltens. (sid/FR)

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