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Therese Johaug siegte auch in Lillehammer.

Weltcup in Lillehammer

Erster Rückschlag für Langläufer: Nur drei Punkte-Plätze

Die ersten Freistil-Distanzrennen der Saison haben den deutschen Langläufern nicht den erhofften Auftrieb gegeben. Lediglich Florian Notz konnte mit seinem Auftritt in Lillehammer einigermaßen zufrieden sein.

Den ersten Freistil-Distanzrennen der Saison hatten die deutschen Langläufer entgegengefiebert. Am Ende herrschte im DSV-Lager Ernüchterung.

Über 10 beziehungsweise 15 Kilometer im norwegischen Lillehammer wurden die angestrebten Plätze in Nähe der Top-15 deutlich verfehlt. Mehr noch. Mit Pia Fink (26.), Sandra Ringwald (28.) und Florian Notz (27.) erreichten nur drei Schützlinge von Bundestrainer Peter Schlickenrieder die Punkteränge. Und die Rückstände zu den Siegern Therese Johaug und Sjur Roethe (beide Norwegen) waren sehr groß.

„Es war eine schwere Strecke und die Bedingungen mit tiefem, nassen Kunstschnee extrem anspruchsvoll. Wer bei den Männern da unter die besten 30 gelaufen ist, gehört zur erweiterten Weltspitze“, sagte Schlickenrieder. Er bescheinigte Weltcup-Einsteiger Notz einen guten Saisonstart. „Ich hatte nicht gedacht, dass er schon so weit ist“, bemerkte der Bundestrainer. Auf seinem vorgegebenen Weg, bis zur Tour de Ski ab 29. Dezember Schritt für Schritt voran zu kommen, sieht er das Ergebnis nüchtern. „Wir machen keine Luftsprünge, sondern arbeiten weiter“, sagte Schlickenrieder. Am Sonntag endet das Lillehammer-Triple mit Verfolgungswettbewerben in der klassischen Technik.

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