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Eintracht jubelt über den Sieg und die Tabellenführung.
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Eintracht jubelt über den Sieg und die Tabellenführung.

2. Fußball-Bundesliga

Eintracht übernimmt die Tabellenführung

Eintracht Frankfurt setzt den Marsch in der 2. Liga fort: Nach einem verdienten 3:1-Sieg gegen Union Berlin übernimmt Eintracht die Tabellenführung - und kann nun gelassen verfolgen, wie sich die Konkurrenz am Wochenende schlägt.

Eintracht Frankfurt setzt den Marsch in der 2. Liga fort: Nach einem verdienten 3:1-Sieg gegen Union Berlin übernimmt Eintracht die Tabellenführung - und kann nun gelassen verfolgen, wie sich die Konkurrenz am Wochenende schlägt.

In der 2. Fußball-Bundesliga kommt Eintracht Frankfurt nun auch zu Hause immer besser in Fahrt. Am Freitagabend besiegte die Mannschaft von Trainer Armin Veh vor 35.100 Zuschauern Union Berlin verdient mit 3:1 (2:0). Nach einem 45-minüten Offensiv-Feuerwerk ist Eintracht Frankfurt damit erstmals in dieser Saison an die Spitze der 2. Fußball-Bundesliga gestürmt. In der Commerzbank-Arena trafen am Freitagabend Theofanis Gekas in der 30. Minute, Alexander Meier (37.) und Erwin Hoffer (90.) für den nach neun Spielen weiter ungeschlagenen Aufstiegsfavoriten. Für die Gäste gelang Christopher Quiring (75.) nur der Ehrentreffer.

Mit 22 Zählern übernahm Frankfurt zumindest für 48 Stunden die Tabellenführung vor der punktgleichen SpVgg Greuther Fürth und Fortuna Düsseldorf (21). Für Eintracht-Trainer Armin Veh hat dies jedoch keine Bedeutung. „Ich denke, am Montagabend stehen wir nicht mehr da vorne. Wichtig ist, dass wir Spiele gewinnen, denn es ist ein langer Weg“, sagte er.

Die Eintracht knüpfte zunächst nahtlos an die starke Vorstellung beim 4:1 in Dresden an. In der ersten Hälfte schnürte der Favorit die Berliner in deren Hälfte ein. Im Angriffswirbel der Hessen geriet Union ein ums andere Mal ins Schwimmen und bis zur Halbzeit ins Hintertreffen. „45 Minuten war es ein klasse Spiel von uns. Da haben wir richtig gut kombiniert. So muss man Fußball spielen“, lobte Veh.

Meier hätte die Frankfurter in den ersten 20 Minuten bereits klar nach vorne bringen können, doch der torgefährlichste Mittelfeldspieler der Liga ließ gleich drei gute Möglichkeiten ungenutzt. Nicht besser machte es Neuzugang Mohamadou Idrissou, der in seinen ersten drei Einsätzen für die Eintracht fünfmal getroffen hatte. Der Kameruner brachte das Kunststück fertig, den Ball mit einem artistischen Seitfallzieher aus zwei Metern über das Tor zu dreschen.

Nach einer halben Stunde wurden die Offensivbemühungen des Gastgebers dann mit dem längst überfälligen Führungstor belohnt. Constant Djakpa flankte von links quer durch den Strafraum und Gekas drückte die Kugel am langen Pfosten über die Linie. Nur sieben Minuten später erhöhte Meier mit seinem siebten Saisontor per Kopf auf 2:0. „So dominant waren wir in dieser Saison noch nie. Dominanter kann man nicht spielen. Vielleicht haben wir uns deshalb in der zweiten Hälfte zu sicher gefühlt“, meinte Mittelfeldabräumer Pirmin Schwegler.

Nach dem Wechsel ließen die Hausherren die Zügel etwas schleifen und im Angriff die letzte Konsequenz vermissen. „Da haben wir den Spielbetrieb ein bisschen eingestellt, den Vorsprung nur noch verwaltet. Das darf natürlich nicht sein“, sprach Veh eine sanfte Rüge aus.

Gut 20 Minuten dauerte es bis zur ersten Chance, als Gekas nach toller Vorarbeit seines Sturmpartners Idrissou mit einem Kopfball an Union-Keeper Jan Glinker scheiterte. Dessen Pendant Oka Nikolov verlebte auf der Gegenseite einen ruhigen Abend. Lediglich bei einem Aufsetzer des eingewechselten Chinedu Ede (68.) und einem Schuss von Simon Terodde (72.) wurde der Oldie geprüft.

Beim Tor von Quiring war Nikolov machtlos. In der Schlussminute beseitigte der eingewechselte Hoffer dann die letzten Zweifel. „Das Tor tut natürlich gut“, meinte der Österreicher. „Die Tabellenführung ist natürlich am Saisonende unser Ziel, aber der Aufstieg ist noch weit weg.“ (dpa)

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