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Einmal treiben lassen

Körpertherapie ohne Warmduschereffekt - bei 35 Grad Wasserwärme

Von THOMAS WITZEL

Die Bilder auf den Homepages der verschiedenen Anbieter lassen den Betrachter trotz des kühlen Ambientes nicht frösteln. Wasser in blau gekachelten Becken ist allem Anschein nicht nur zum Frieren, sondern auch zum Kuscheln, zumindest aber zum Wohlfühlen geeignet:

Da sieht man schöne Menschen, die von anderen schönen Menschen anmutig durchs Wasser geleitet werden. Hingabe und völliges Treibenlassen. Aquatische Körperarbeit nennen das die Spezialisten - dazu gehört neben dem Wasser-Shiatsu (Watsu) auch noch das Wassertanzen (WATA), das eine Fortgeschrittenentechnik in Therapie und Wellness für Praktizierende ist, die sich bereits mit Wasser-Shiatsu vertraut gemacht haben.

Grundübung und Basis für die aquatische Körperarbeit ist allerdings das Wasser-Shiatsu, das bereits im Jahre 1980 von dem Amerikaner Harold Dull aus aus dem Zen-Shiatsu heraus entwickelt wurde. Dull, der in Harbin Hot Springs in Kalifornieren eine Schule für Shiatsu und Massage leitet, setzte darauf, sich die heilenden und unterstützenden Qualitäten des - 35 Grad warmen - Wassers nutzbar zu machen.

Wasser-Shiatsu entspannt und befreit den Bewegungsapparat auf erstaunlich leichte und nachhaltige Weise. Es löst Blockaden und Verspannungen auf auf emotionaler und psychischer Ebene.

Wichtige Bestandteile der Therapie, die mit einem ausgebildeten Trainer oder Shiatsu-Masseur durchgeführt werden, sind Dehnübungen und Druckmassagen. Durch sanftes, sachgerechtes Dehnen, Drehen und Strecken, Meridian-Behandlung und gleichzeitigem Mobilisieren aller Gelenke, wird die Entspannung der Muskeln gefördert und die Organe werden reflektorisch gestärkt. Die Beweglichkeit wird verbessert und der Bewegungsradius erweitert.

Die Wirbelsäule, im Wasser vom Körpergewicht entlastet, kann bei Wasser-Shiatsu in einer Weise bewegt werden, wie es an Land nicht möglich wäre. Rhythmische, harmonisch fließende Bewegungen bringen den Körperbewusstsein neue Impulse und laden ein, alte Bewegungsmuster loszulassen, die Atmung vertieft sich und der vollständige Atemrhythmus wird reaktriviert.

Wasser-Shiatsu harmonisiert den Fluss der Lebensenergie (Chi). Gesteigertes Wohlbefinden und verbessertes Körperbewusstsein sind die natürlichen Folgen. Bei dieser sanften Therapie des ganzen Körpers im warmen Wasser ruht der Patient, den Nacken in einer Armbeuge des Gebenden und an Becken oder Kniebeuge gestützt im Wasser. Man schwebt praktisch schwerelos und ohne die Belastung des Eigengewichts. Das Wasser gibt ein beruhigendes und angenehmes Gefühl.

Wissenschaftler führen diese positive Wahrnehmung darauf zurück, dass alles Leben ursprünglich aus dem Meer kommt und der Mensch am Anfang seines Lebens ebenfalls aus dem Wasser kommt - wenn er bei der Geburt, die warme und schützende Hülle der Fruchtblase verlassen muss.

Internet: www. iaka. de

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