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Einigung perfekt: Leno unterschreibt in Leverkusen

Der wochenlange Poker zwischen dem VfB Stuttgart und Bayer Leverkusen um Torwart-Talent Bernd Leno ist beendet: Der ...

Stuttgart. Der wochenlange Poker zwischen dem VfB Stuttgart und Bayer Leverkusen um Torwart-Talent Bernd Leno ist beendet: Der 19-Jährige verlässt die Schwaben und wechselt endgültig zu Leverkusen.

«Mit Bernd Leno haben wir uns die Dienste eines der herausragenden Torhüter-Talente Deutschlands langfristig gesichert», bestätigte Bayer-Sportdirektor Rudi Völler den Transfer. Lenos Vertrag läuft bis zum 30. Juni 2017. Die Ablöse soll bei mehr als acht Millionen Euro liegen. Die Fragezeichen um den weiter verletzten Ex-Nationaltorwart René Adler sind damit noch größer geworden.

«Bernd ist ein hoch talentierter Torwart», sagte VfB-Sportdirektor Fredi Bobic. «Am Ende war es aber auch eine wirtschaftliche Entscheidung, mit der alle Beteiligten gut leben können.» Zwar verliert Stuttgart mit dem U 21-Nationalkeeper eines seiner größten Talente, kann aber auf den starken Stammkeeper Sven Ulreich bauen. Zudem ermöglichen die Leno-Millionen den zuletzt spielerisch enttäuschenden Schwaben Zukäufe in der Winterpause. Das wäre bei dem neuen Sparkurs ohne die Trennung von Leno kaum denkbar gewesen.

Seit August hütet Leno das Leverkusener Tor anstelle des verletzten René Adler (Patellasehnen-Operation). Dabei zeigte die Leihgabe aus Stuttgart starke Vorstellungen. «Mit seinen sehr guten Leistungen hat er sich diesen langfristigen Vertrag verdient», sagte Bayer-Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser.

Das bisherige Leihgeschäft zwischen den Clubs war bis Jahresende datiert. Dann sollte Leno, der zuvor nur in der zweiten Mannschaft des VfB zum Einsatz kam, nach Stuttgart zurückkehren. Dort hatte er einen Vertrag bis 2014.

Mit dem Wechsel erfüllt sich Leno einen großer Wunsch: «Ich fühle mich bei Bayer 04 sehr wohl und bin dem Club dankbar, dass er mir die Chance gegeben hat, Bundesliga und Champions League zu spielen.» In Stuttgart habe er das Vertrauen zuletzt vermisst. «In der ganzen Zeit in Leverkusen hat sich mit Ausnahme des Torwarttrainers auch keiner der VfB-Verantwortlichen bei mir gemeldet», sagte er dem «Express». Zudem sei es ein großer Vertrauensbeweis, wenn ein Verein so viel Geld für ihn bezahle.

Adlers Karriere ist nun hingegen völlig offen. Der Vertrag der bisherigen Nummer 1 läuft im Sommer aus. Noch schuftet der 26-Jährige ein halbes Jahr nach seiner Knieoperation in der Reha für sein Comeback. «Alles verläuft nach Plan», sagte ein Club-Sprecher und widersprach Meldungen, dass Adler aufgrund von Rückschlägen kürzertreten müsse.

Eine gemeinsame Zukunft von Adler und Leno wird es bei Bayer aber wohl nicht geben. «Das ist eher unwahrscheinlich», sagte Völler der «Sport Bild». Gespräche über eine Vertragsverlängerung hatte es zuletzt anscheinend auch nicht mehr gegeben. «Er hat immer gesagt, dass er mit uns darüber reden will, wenn er wieder fit ist», erklärte Holzhäuser vor einiger Zeit. Möglich ist, dass Adler nach elf Jahren Bayer verlassen wird. (dpa)

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