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Zum Geburtstag kein Glück: Manchester-Coach Alex Ferguson kassierte eine Pleite.
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Zum Geburtstag kein Glück: Manchester-Coach Alex Ferguson kassierte eine Pleite.

Premier League

„Ein Desaster“

Von wegen Zweiklassengesellschaft: In der Premier League kassieren die drei Topklubs Manchester City, ManUnited und Chelsea überraschend Niederlagen. Und Wayne Rooney macht mal wieder Schlagzeilen abseits des Fußballs.

Von wegen Zweiklassengesellschaft: In der Premier League kassieren die drei Topklubs Manchester City, ManUnited und Chelsea überraschend Niederlagen. Und Wayne Rooney macht mal wieder Schlagzeilen abseits des Fußballs.

Für Manchester Uniteds Trainer Alex Ferguson war sein 70. Geburtstag schlichtweg „ein Desaster“, die Steilvorlage des Stadtrivalen konnte Spitzenreiter Manchester City aber dennoch nicht nutzen. Während Verfolger United am Samstag zu Hause eine peinliche 2:3 (0:1)-Niederlage gegen Abstiegskandidat Blackburn Rovers kassierte, musste City beim 0:1 gegen den FC Sunderland am Sonntag die zweite Saisonniederlage hinnehmen und verpasste damit die Chance, den Abstand zu den Red Devils wieder auf drei Punkte zu erhöhen.

Das entscheidende Tor für Sunderland erzielte der Südkoreaner Dong Won Ji in der Nachspielzeit - allerdings aus einer Abseitsposition heraus.

Auch Chelsea verliert

Neben den beiden Klubs aus Manchester patzte am 19. Spieltag der Premier League auch der FC Chelsea (5./34 Punkte), der trotz drückender Überlegenheit zu Hause 1:3 (1:1) gegen Aston Villa verlor. Auch der Dritte ließ Federn: Tottenham Hotspur (39) kam gegen Aufsteiger Swansea City nicht über ein 1:1 (1:0) hinaus. Keine Blöße gab sich hingegen der FC Arsenal (4./36), bei dem der deutsche Nationalspieler Per Mertesacker durchspielte. Die Gunners feierten gegen die Queens Park Rangers einen 1:0 (0:0)-Heimsieg.

„Das ist ein Desaster“, sagte Ferguson nach der gründlich verdorbenen Geburtstagsparty. Am Ehrentag des schottischen Coaches hatten Yakubu Aiyegbeni (16. Minute/FE/52.) und Grant Hanley (80.) vor 75.146 Zuschauern im Old Trafford die Sensation für die Rovers perfekt gemacht. Auch die Treffsicherheit des ehemaligen Leverkuseners Berbatow (52./62.) konnte daran nichts ändern. „Wir haben drei schreckliche Tore kassiert“, sagte Ferguson.

Für Diskussionsstoff sorgte in den englischen Medien aber ein anderes Thema: Ferguson hatte Wayne Rooney aus dem Kader für das Blackburn-Spiel gestrichen. Offiziell, weil der englische Nationalstürmer angeschlagen sei. Einige Zeitungen berichteten am Sonntag allerdings von einer Strafmaßnahme Fergusons, weil Rooney nach dem 5:0-Sieg Manchesters am zweiten Weihnachtsfeiertag gegen Wigan Athletic mit seiner Ehefrau Coleen und zwei Teamkollegen ausgegangen sei. „Der Streit lässt die Zukunft des Stürmers in Old Trafford fraglich erscheinen“, schrieb die „Daily Mail“.

Van Persie überholt Henry

Für den FC Chelsea ist der Premier-League-Titel erst einmal in weite Ferne gerückt - und auch der immer stärker unter Druck stehende Trainer Villas-Boas hakt die Meisterschaft bereits ab. „Wir müssen einsehen, dass dieses Ziel für uns kaum noch erreichbar ist“, sagte der Portugiese nach dem 1:3 gegen Aston Villa. Stilian Petrov (83.) und Darren Bent (86.) besiegelten die fünfte Saisonniederlage für Chelsea. Zuvor hatte Didier Drogba (23.) die Blues per Foulelfmeter in Führung gebracht. Stephen Ireland (28.) besorgte den zwischenzeitlichen Ausgleich.

Der FC Arsenal nutzte den Patzer des Londoner Rivalen und zog dank des 17. Saisontores von Robin van Persie an Chelsea vorbei. Der niederländische Nationalspieler erlöste die Gunners mit seinem Tor in der 60. Minute. Dank seines 35. Liga-Treffers im Kalenderjahr 2011 übertraf der Angreifer die bisherige Arsenal-Bestmarke von Thierry Henry (34). Den Rekord in der Premier League hält aber weiterhin Englands Sturm-Legende Alan Shearer mit 36 Toren. (dapd)

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