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Steht beim Weltcup in Leipzig besonders im Fokus: Marcus Ehning.

Springreit-Weltcup

Ehning vor Heimspiel in Leipzig unter Druck

Bei Springreiter Marcus Ehning läuft es nicht in der Weltcup-Saison. Daher muss der dreimalige Gesamtsieger nun beim Heimturnier in Leipzig liefern.

Marcus Ehning steht vor dem Weltcup-Reitturnier am Wochenende in Leipzig unter Druck. Der erfolgreichste deutsche Springreiter des Vorjahres liegt vor der drittletzten Station der wichtigsten Hallen-Serie nur auf Rang 41.

Der dreimalige Weltcup-Gesamtsieger war zwar bei sechs von bisher zehn Etappen am Start, sammelte dabei aber nur 14 Punkte.

„Insgesamt sieht es gut aus, aber bei Marcus läuft es noch nicht rund“, sagte Bundestrainer Otto Becker über Ehning. Vor dem zweiten Heim-Weltcup nach dem November-Turnier in Stuttgart liegen Christian Ahlmann mit 52 und Daniel Deußer mit 51 Punkten auf den Plätzen vier und fünf. Für das Final-Turnier in Göteborg qualifizieren sich die 18 besten Reiter der Westeuropa-Liga, so dass Ahlmann und Deußer ihre Tickets sicher haben.

Nach zehn von 13 Etappen führt der Schweizer Steve Guerdat mit 65 Punkten vor Pieter Devos (Belgien/64) und Martin Fuchs (Schweiz/55). Nach dem Turnier in Leipzig gibt es nur noch Stationen in Bordeaux und Amsterdam.

Die deutschen Springreiter starten mit einem großen Kontingent in den Messehallen. Allein neun Reiter sind - vor allem wegen des Heimrechts - für den Großen Preis vorqualifiziert, der zugleich die elfte von 13 Stationen des Weltcups ist. Dazu zählen auch Ehning, Ahlmann und Deußer sowie Ludger Beerbaum, der als derzeit Zwölfter mit 38 Punkten das Göteborg-Ticket ebenfalls fast schon sicher hat.

Bei dem am Donnerstag beginnenden Turnier in Leipzig sattelt ein weiteres Dutzend einheimischer Starter, darunter auch die Vielseitigkeits-Olympiasieger Michael Jung und Sandra Auffarth. Sie können sich in einer Prüfung am Freitag einen der acht offenen Startplätze für den Großen Preis am Sonntag sichern.

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