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Berlins Steve Walker (l) bringt Hamburgs Jean-Marc Pelletier in Schwierigkeiten.

Eishockey

Dritter Eisbären-Sieg

Freezers ohne Chance: Titelverteidiger Eisbären Berlin gibt in den Viertelfinal-Payoffs der Deutschen Eishockey-Liga weiter den Ton an. Die Berliner haben mit 7:2 gegen Hamburg gesiegt.

Berlin. Titelverteidiger Eisbären Berlin gibt in den Viertelfinal-Payoffs der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) weiter den Ton an. Die Berliner feierten mit dem 7:2 (3:0,3:2,1:1) gegen die Hamburg Freezers den dritten Sieg im dritten Spiel.

Berlin ist im Best-of-Seven-Modus nur noch einen Sieg vom Einzug ins Halbfinale getrennt. Die Freezers waren in der Berliner 02-Arena chancenlos. Alle anderen Teams haben schon mindestens eine Niederlage auf dem Konto. Krefeld (2:1 in Düsseldorf), Mannheim (3:2 gegen Nürnberg) und Wolfsburg (3:2 in Hannover) zogen mit 2:1 in Front.

Beim Mannheimer 3:2 (2:0,1:1,0:1)-Sieg verlor der Nürnberger Florian Keller nach einem Schuss an den Hinterkopf in der 26. Minute das Bewusstsein und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Das Spiel war nach dem Zwischenfall sechs Minuten unterbrochen. 10829 Zuschauer sahen die Partie.

In der mit 13600 Besuchern nicht ganz ausverkauften Berliner 02- Arena wurde der millionste Zuschauer seit der der Eröffnung vor sechs Monaten begrüßt - das Spiel begann aber nicht deshalb mit 22-minütiger Verspätung. Kurz vor Spielbeginn, als alle Spieler schon auf dem Eis waren, war die Lichtanlage ausgefallen. Die Gastgeber, die ihren neunten Sieg in Serie feierten, kamen mit der Unterbrechung am besten zurecht und machten schon im ersten Drittel durch Tore von Alexander Weiß, Tyson Mulock und Mark Beaufait mit einer 3:0-Führung alles klar.

Zu Beginn des zweiten Drittels antwortete Francois Fortier zwar prompt mit dem 1:3, die Berliner ließen sich aber nicht aus dem Konzept bringen und stellten durch Steve Walker den alten Abstand wieder her. Daniel Weiß mit einem Unterzahl-Tor, Nathan Robinson und André Rankel für Berlin und Alexander Barta für Hamburg sorgten für den Endstand. In Hamburg können die Eisbären mit einem weiteren Erfolg den Sprung in die nächste Runde perfekt machen. Dann sind auf Berliner Seite Richie Regehr und Stefan Ustorf wahrscheinlich wieder dabei.

Beim Wolfsburger 3:2 (1:0,0:0,2:2)-Erfolg in Hannover wurde der Ausgleich in der 57. Minute vom Berliner Schiedsrichter-Gespann nicht gegeben. Beim verdienten Krefelder 2:1 (1:0,1:1,0:0)-Auswärtssieg in Düsseldorf errichteten die Gäste im letzten Drittel ein undurchdringliches Abwehr-Bollwerk und retteten den knappen Erfolg. (dpa)

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