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Dortmund zum siebten Mal deutscher Fußball-Meister

Borussia Dortmund ist zum siebten Mal deutscher Fußball-Meister. Die Mannschaft von Trainer Jürgen Klopp sicherte sich ...

Berlin. Borussia Dortmund ist zum siebten Mal deutscher Fußball-Meister. Die Mannschaft von Trainer Jürgen Klopp sicherte sich am drittletzten Bundesliga-Spieltag vorzeitig den Titel.

Nach dem 2:0 (2:0)-Erfolg gegen den 1. FC Nürnberg und der 0:2 (0:0)-Pleite von Verfolger Bayer Leverkusen beim 1. FC Köln können die Westfalen (72 Punkte) mit acht Zählern Vorsprung auf Bayer (64) an den letzten beiden Spieltagen nicht mehr eingeholt werden.

«Ich bin einfach glücklich», sagte Klopp. «Was die Jungs geleistet haben, ist nicht in Worte zu fassen. 32 Mal über sich hinauszuwachsen, ist Wahnsinn.» Bislang holte der BVB 1956, 1957, 1963, 1995, 1996 und 2002 den Titel. «Ich gratuliere von Herzen Borussia Dortmund zum Gewinn der deutschen Fußball-Meisterschaft. Borussia Dortmund ist eine faszinierende und sympathische Mannschaft, die zweifelsfrei in dieser Saison als erfolgreichstes Team gespielt hat», sagte Bundespräsident Christian Wulff auf dem Weg nach Mexiko.

Auch Bundestrainer Joachim Löw gehörte zu den Gratulanten. «Die Dortmunder haben sich den Titelgewinn echt verdient. Über die ganze Saison war der BVB das konstanteste Team, das in vielen Begegnungen attraktiven Fußball geboten und gleichzeitig immer taktisch sehr diszipliniert agiert hat», erklärte Löw.

Der entthronte Titelträger aus München nutzte im Kampf um die Champions-League-Qualifikation den Patzer von Hannover 96 und verdrängte die Niedersachsen wieder von Platz drei. Zum Abschluss des 32. Spieltages gewann der FC Bayern 4:1 (3:1) gegen den FC Schalke 04 und kann die Champions-League-Qualifikation damit wieder aus eigener Kraft schaffen. Arjen Robben (6. Minute), Thomas Müller (13./84.) und Mario Gomez (19.) trafen für die Münchner. Mit einem Eigentor hatte Holger Badstuber (8.) für das zwischenzeitliche 1:1 gesorgt. Hannover hatte zuvor gegen Borussia Mönchengladbach mit 0:1 verloren.

Durch das 3:0 (3:0) gegen Eintracht Frankfurt steuert der FSV Mainz 05 unbeirrt auf Europa-League-Kurs. Der VfB Stuttgart (39) hat nach dem 2:1 (0:1) bei 1899 Hoffenheim den Klassenverbleib so gut wie sicher. Auch Mönchengladbach (32) darf nach dem Sieg in Hannover auf ein weiteres Jahr in Liga eins hoffen. Auf Relegationsplatz 16 liegt nun Frankfurt (34); Gladbach ist mit 32 Punkten 17., St. Pauli (29) kann nur noch ein Wunder retten. Der SC Freiburg gewann beim Hamburger SV mit 2:0 (1:0). Am 1. Mai finden keine Ligaspiele statt.

Bereits am Freitag tat sich im Tabellenkeller Vorentscheidendes. Nach dem 0:2 in Kaiserslautern ist Aufsteiger FC St. Pauli wohl nicht mehr zu retten, Lautern dagegen kann so gut wie sicher für eine weitere Saison in der ersten Liga planen. Der VfL Wolfsburg mit Trainer Felix Magath verschaffte sich durch ein 1:0 in Bremen wieder etwas Luft im Abstiegskampf und stürzte Frankfurt auf Platz 16.

Nachdem die Dortmunder vor einer Woche noch durch die Niederlage bei Borussia Mönchengladbach die erste Chance auf den vorzeitigen Titelgewinn verpasst hatten, krönten sie nun gegen den «Club» ihre herausragende Saison 2010/2011. Lucas Barrios (32.) und Robert Lewandowski (43.) verwandelten mit ihren Treffer schon vor der Pause das ausverkaufte Dortmunder Stadion in ein Tollhaus. Köln leistete unter Interimscoach Volker Finke die erforderliche Schützenhilfe gegen Leverkusen und kam durch die Tore von Milivoje Novakovic (67./82.) zum 2:0-Heimsieg.

Im Rhein-Main-Derby stürzten Andreas Ivanschitz (26.) und Elkin Soto mit einem Doppelpack (38./44.) die desolaten Frankfurter unter Trainer Christoph Daum in höchste Abstiegsnot. Die Hessen mussten nach einer Roten Karte gegen Sebastian Rode (43.) wegen einer Notbremse mehr als die Hälfte des Spiels in Unterzahl auskommen - und liegen mit 34 Punkten auf Relegationsplatz 16.

In Hannover versetzte Marco Reus mit seinem Treffer (76.) den Königsklassen-Ambitionen der Niedersachsen einen empfindlichen Dämpfer und lässt die Gladbacher im Abstiegskampf weiter hoffen. Im quasi bedeutungslosen Schaulaufen zwischen Hamburg und Freiburg sorgte Papiss Demba Cissé (16./87.) mit seinen Saisontoren 21 und 22 für den «Dreier» der Breisgauer. Beim Baden-Württemberg-Duell hatte Peniel Mlapa (14.) Hoffenheim in Führung gebracht, Cacau (63.) und Zdravko Kuzmanovic (68.) per Foulelfmeter drehten die Partie. (dpa)

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