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DLV-Sportdirektor Kurschilgen attackiert IOC

Für DLV-Sportdirektor Thomas Kurschilgen hat das Internationale Olympische Komitee (IOC) mit dem Rio-Startverbot für Whistleblowerin Julia Stepanowa die Chance zu «einem machtvollen Statement gegen Doping» vertan.

Für DLV-Sportdirektor Thomas Kurschilgen hat das Internationale Olympische Komitee (IOC) mit dem Rio-Startverbot für Whistleblowerin Julia Stepanowa die Chance zu «einem machtvollen Statement gegen Doping» vertan.

Die Entscheidung, Russland trotz systemischen Dopings nicht komplett auszuschließen, aber die Athletin die den größten Dopingskandal der Geschichte aufgedeckt hat, aufgrund ethischer Bedenken nicht starten zu lassen, sei «ein Kniefall vor den Russen und ein dunkler Tag für die ehrliche Sportwelt». Dies sagte Kurschilgen, der im Deutschen Leichtathletik-Verband für den Spitzensport mitverantwortlich ist, der Deutschen Presse-Agentur.

Stepanowa selbst müsse diese Entscheidung wie eine «billige Brüskierung» vorkommen, wenn Athleten wie US-Sprinter Justin Gatlin oder die kroatische Diskuswerferin Sandra Perkovic, die bereits beide zweimal positiv auf Doping getestet wurden, am Zuckerhut um die Goldmedaille kämpfen. «Wir alle, die Medien, die Öffentlichkeit und die Sportverbände sollten uns in diesem Moment viel weniger für den Anschein von Ehrlichkeit begeistern lassen, wenn ehemalige Dopingsünder wie Gatlin, Asafa Powell oder LaShawn Merrit mit besseren Leistungen aufwarten als zum Zeitpunkt ihrer positiven Tests», meinte Kurschilgen. (dpa)

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