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Ist nicht mehr Trainer des DHfK Leipzig: Michael Biegler.

Handball-Bundesliga

SC DHfK Leipzig stellt Trainer Biegler frei

Nach nicht einmal einem Jahr hat sich der Handball-Bundesligist SC DHfK Leipzig von Trainer Michael Biegler getrennt. Nun soll wieder der Co-Trainer als Chefcoach für Erfolge sorgen.

Nach neun Monaten ist Wunschkandidat Michael Biegler schon wieder Geschichte beim SC DHfK Leipzig. Der sächsische Handball-Bundesligist trennte sich von dem 57 Jahre alten ehemaligen Frauen-Bundestrainer.

Nur drei Punkten aus den ersten sieben Spielen, der drittletzte Platz in der Tabelle - zu wenig. „Bei uns gehen im Moment Anspruch und Wirklichkeit auseinander“, sagte Geschäftsführer Karsten Günther am Montag in einer Pressemitteilung.

Aufrücken wird erneut André Haber. Der 32-Jährige hatte die Leipziger bereits in der Hinrunde der vergangenen Saison als Nachfolger von Christian Prokop betreut, der im Sommer 2017 das Amt des Bundestrainers übernommen hatte. Seit dem 1. Januar verantwortete Biegler, bis dahin Trainer der deutschen Frauen-Nationalmannschaft, die DHfK-Profis. Er hatte noch einen Vertrag bis Mitte 2020.

Die Verpflichtung Bieglers hatte zu Dissonanzen mit dem DHB geführt, weil die Leipziger ihn eigentlich schon zum Saisonstart haben wollten. „Wir sind mitten in der Aufarbeitung unserer aktuellen Situation und haben dabei viele Punkte festgestellt, die nicht passen. Diese zu verbessern, wird ein schwieriger und vielleicht auch langwieriger Prozess, der den maximalen Einsatz von Spielern, Trainern und aller handelnden Personen bedarf“, sagte Günther nun.

In den vergangenen vier Ligaspielen, von denen der SC DHfK drei verlor und eins remis spielte, hatte Biegler die Mannschaft aus gesundheitlichen Gründen schon nicht mehr betreut. Da stand Haber, der seit 2012 im Trainerstab der Leipziger arbeitet, an der Seitenlinie. Inwiefern er seinen Posten als Junioren-Bundestrainer mit dem Amt als Chefcoach der Leipziger vereinbaren kann, wollen der Verein und der DHB „im konstruktiven Austausch“ klären.

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