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DFB-Gegner Polen mit Leistungssteigerung

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© Foto: dpa

Reutlingen (dpa) - 12 Tage vor ihrem EM-Debüt gegen Deutschland hat die polnische Fußball-Nationalmannschaft in die Erfolgsspur zurückgefunden. Einen Tag

Reutlingen (dpa) - 12 Tage vor ihrem EM-Debüt gegen Deutschland hat die polnische Fußball-Nationalmannschaft in die Erfolgsspur zurückgefunden. Einen Tag nach dem schwachen 1:1 gegen Mazedonien gewann das Team von Trainer Leo Beenhakker gegen Albanien verdient mit 1:0 (1:0).

Vor 2900 Zuschauern im Reutlinger Stadion an der Kreuzeiche schoss Kapitän Maciej Zurawski für den deutschen Auftaktgegner bereits in der 3. Minute das Tor des Tages. Vor der endgültigen Nominierung seines EM-Kaders bot Beenhakker große Teile seiner EM-Wunschelf auf, zu der auch der Wolfsburger Jacek Krzynowek und der Ex-Dortmunder Ebi Smolarek zählen.

Beenhakker krempelte nach dem müden Remis gegen Mazedonien sein Team komplett um, zehn neue Spieler rückten in die Startformation. Einzig Defensivstratege Mariusz Lewandowski (Schachtjor Donezk), der in der 48. Minute nur den Pfosten traf, war gegen den Weltranglisten-76. wieder dabei. Und Beenhakker hatte schon am Vortag klargemacht, dass er seine Turnier-Elf zu großen Teilen aus dem Albanien-Spiel rekrutieren wird: "Ab Dienstag geht es mehr um fußball-spezifische Dinge und um die mögliche Startelf für das Spiel gegen Deutschland."

Dies merkte man den Polen in der ersten Viertelstunde an. Schon nach drei Minuten nutzte Zurawski nach Zuspiel des gebürtigen Brasilianers Roger Guerreiro, der erst am Vortag in Warschau seinen polnischen Pass abgeholt hatte und sein Länderspieldebüt feierte, die erste Chance zur Führung. Danach ließ Krzynowek, der zu den Aktivposten im Beenhakker-Team zählte und von den Fans gefeiert wurde, mit zwei Distanzschüssen (11./28.) seine Torgefährlichkeit aufblitzen. Für eine kurze Schrecksekunde sorgte Verteidiger Michal Zewlakow, der schon nach neun Minuten mit einer Oberschenkelzerrung ausgewechselt wurde.

Die Albaner, die von Beenhakkers niederländischem Landsmann Arie Haan trainiert werden, versteckten sich keineswegs. Angetrieben von den Bundesliga-Profis Altin Lala (Hannover 96) und Ervin Skela (Cottbus) zeigten sie DFB-Chefscout Urs Siegenthaler, der auf der Tribüne saß, die ein oder andere Schwachstelle in der polnischen Defensive auf.

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