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EM-Auslosung

Und Deutschland spielt gegen...

Die Augen der Fußball-Welt richten sich auf Kiew. In der ukrainischen Hauptstadt wird mit der Gruppenauslosung der Europameisterschaft 2012 ein weiterer

Die Augen der Fußball-Welt richten sich auf Kiew. In der ukrainischen Hauptstadt wird mit der Gruppenauslosung der Europameisterschaft 2012 ein weiterer Meilenstein für den hochklassigsten Fußball-Wettbewerb des kommenden Jahres gesetzt. Für die UEFA ist die Zeremonie, bei der die 16 EM-Teilnehmer auf vier Gruppen verteilt werden, praktisch der Anstoß des Turniers vom 8. Juni bis 1. Juli. Passend dazu wird auch das Geheimnis um den neuen Turnierball gelüftet, pünktlich zum Weihnachtsgeschäft. „Tango 12“ heißt das neue Werk des Sportartikelherstellers Adidas, womit eine traditionsreiche Vergangenheit aufgegriffen wird. Denn erfunden wurde der erste Ball mit dem Namen Tango für die WM 1978 in Argentinien. Doch die Kugel, die bei der EM natürlich ein anderes „Innenleben“ als vor 34 Jahren besitzen wird, entspricht dem bei der WM 2010 mit Namen Jabulani und in der Bundesliga (Torfabrik) benutzten Ball, der nur ein spezielles Design mit den Farben der Gastgeberländer Polen (rot-weiß) und Ukraine (gelb-blau) erhält. Zwtl.: Auslosung zum Event entwickelt Im Kunstpalast „Ukraina“ wird am Freitag um 18.00 Uhr (MEZ) die Auslosung mit dem üblichen Zeremoniell durchgeführt. Gianni Infantino, der Generalsekretär der Europäischen Fußball-Union (UEFA), ist der Chef des Prozederes. Olga Freimut, eine TV-Moderatorin aus Polen, und ihr ukrainischer Kollege Piotr Sobczynski führen durch das Programm. Eigentlich würden ein UEFA-Funktionär und ein Notar, die sich in einem kleinen Raum an einen Tisch setzen, reichen, um die Auslosung durchzuführen. Aber diese Losvorgänge, mit denen die Turniere eine konkrete Gestalt gewinnen, wurden über die letzten drei Jahrzehnte zu großen Events entwickelt. Einige prominente Ex-Profis aus Europa übernehmen die Rolle der Los-Paten, die die Kugeln mit den Namen der Länder aus den Glastöpfen ziehen. Zudem haben sich rund 80 Fernsehsender aus aller Welt angesagt. Zwtl.: „Wir nehmen, wie es kommt“ Die EM, die sportlich hochklassiger als eine WM eingestuft wird, löst tatsächlich auf allen Kontinenten hohes Interesse aus. Die DFB-Delegation mit Bundestrainer Joachim Löw und Teammanager Oliver Bierhoff wird auch anwesend sein, drei Wochen nach dem Testspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen die Ukraine an gleicher Stelle (3:3). „Wir nehmen, wie es kommt“, sagt Löw. Wunschlose hat er, wie er behauptet, nicht. Gegen die Niederlande hat seine Mannschaft beim 3:0 am 15. November noch einmal ihre Qualität demonstriert, aber das Oranje-Team wird dennoch anstelle der deutschen Elf das Privileg erhalten, zu den vier gesetzten Teams zu gehören. Denn es findet, wie bei Europa- oder Weltmeisterschaften üblich, eine Einteilung der Teams statt. Die Mannschaften werden in vier Lostöpfe aufgeteilt, wobei zwei verschiedene Aspekte berücksichtigt werden. Die Mannschaften der EM-Gastgeber sollen - wie bei der EM 2000 mit den Niederlanden und Belgien und bei der EM 2008 mit der Schweiz und Österreich geschehen - so weitgehend wie möglich ihre Spiele in ihren Ländern austragen. Deswegen mussten Polen und die Ukraine in Topf 1 angesiedelt werden, zusammen mit Welt- und Europameister Spanien und Vize-Weltmeister Niederlande. Diese beiden Teams weisen aktuell die besten Leistungswerte (Koeffizienten) bei der UEFA auf. Deutschland als WM-Dritter und Vize-Europameister liegt in dieser Wertung als Dritter knapp hinter den Niederlanden und bildet mit Italien, England und Russland den Topf 2. Natürlich wäre es Löw am liebsten, Polen oder die Ukraine anstelle der Favoriten zu bekommen. Es ist nicht nur für ihn eine der spannendsten Fragen der Auslosung. Dazu kommt ein Gegner aus Topf 3 mit Kroatien, Griechenland, Portugal und Schweden sowie ein EM-Kontrahent aus Pott 4 mit Dänemark, Frankreich, Tschechien und Irland.

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