1. Startseite
  2. Sport
  3. Sport A-Z

Die deutschen Spieler bei der EM: Oliver Neuville

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

Oliver Neuville spielt in der deutschen Nationalmannschaft im Angriff.
Oliver Neuville spielt in der deutschen Nationalmannschaft im Angriff. © Foto: dpa

Doch der persönliche Höhenflug des Altstürmers scheint auch zwei Jahre später noch lange nicht vorbei. Mit seiner Routine, 15 Toren und 10 Vorlagen war er in

Doch der persönliche Höhenflug des Altstürmers scheint auch zwei Jahre später noch lange nicht vorbei. Mit seiner Routine, 15 Toren und 10 Vorlagen war er in der 2. Liga ein wichtiger Baustein für den direkten Wiederaufstieg von Borussia Mönchengladbach in die Bundesliga. Im technischen Bereich ist der älteste Feldspieler der deutschen EM-Fahrer noch immer einer der stärksten Angreifer in Deutschland. Aber auch bei den Fitnesstests mit dem DFB-Team gehört er stets zu den Besten.

"Für mich ist es ein perfektes Jahr. Ich habe mich sehr über die Nominierung gefreut", sagte der der Sohn einer Italienerin und eins Deutschen, der im Tessin, dort wo der DFB-Tross während der EM sein Quatier aufschlägt, zu Hause ist. Hinter den körperlich wesentlich stärkeren Sturmpartnern Klose, Gomez, Kuranyi und Podolski hat Bundestrainer Joachim Löw mit dem 35-Jährigen eine quirlige Alternative ohne Allüren in der Hinterhand. Das hat Neuville in einer langen Länderspielkarriere schon oft bewiesen. Bereits im September 1998 gab er sein Debüt für die DFB-Auswahl beim 2:1-Sieg gegen Malta.

(Stand: Mai 2008)

Name:Oliver Neuville
Trikotnummer:10
Verein:Borussia Mönchengladbach
Vorherige Vereine:Bayer Leverkusen (1999-2004), Hansa Rostock (1997-1999), CD Teneriffa (1996-1997), Servette Genf (1992-1996), FC Locarno (1991-1992), FC Gambarogno (1979-1990)
Position:Angriff
Geburtsdatum:01. Mai1973
Geburtsort:Locarno (Schweiz)
Größe:1,71 m
Gewicht:64 kg
Homepage:www.oliverneuville.de

Wenn es einen perfekten Joker gibt, dann ist es Oliver Neuville. Das WM-Tor 2006 gegen Polen in der Vorrunde ist der beste Beweis. Damals sicherte der gebürtige Schweizer in der letzten Minute das 1:0 nach einer Flanke von David Odonkor. Einer der denkwürdigen Euphorieauslöser während des Turniers in Deutschland.

Auch interessant

Kommentare